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Triple-Auszeichnung für JKU-Dissertation

04.07.2017

Michael Kraus hat mit seiner Dissertation im Bereich Versicherungsrecht gleich drei Auszeichnungen verbuchen können.

Die Dissertation behandelt die "Versicherung für fremde Rechnung" (§§ 74 - 80 VersVG), welche in der Praxis häufig und in den verschiedensten Ausprägungen in Erscheinung tritt und analysiert deren komplexe Regelungsstruktur. Nach Aufarbeitung der historischen, dogmatischen und versicherungsrechtlichen Grundlagen erfolgt die Darstellung anhand des Lebenszyklus eines Versicherungsvertrags, beginnend beim Abschluss des Vertrags, über den Versicherungsfall bis hin zur Beendigung des Vertrags. Berücksichtigung finden dabei auch insolvenz- und bereicherungsrechtliche sowie rechtsvergleichende Überlegungen.

Die Arbeit wurde im Mai 2016 an der JKU eingereicht und von den beiden Gutachtern (Univ.-Prof. Riedler, Univ.-Prof. Apathy) mit "Sehr gut" beurteilt. Im März 2017 ist die Arbeit im Verlag Lexis Nexis erschienen.

"Sehr gut" befanden auch mehrere Jurys die Arbeit. In Deutschland erhielt die Dissertation den renommierten Helmut-Kollhosser-Preis der Forschungsstelle für Versicherungswesen an der Universität Münster und in Österreich den Hammurabi Preis der Vereinigung der Wiener Versicherungsmakler sowie den Insurance Award Brain 2016 des Instituts für Versicherungswirtschaft an der Johannes Kepler Universität Linz.

Zur Person

Kraus war nach dem Diplomstudium der Rechtswissenschaften und dem Bachelorstudium Wirtschaftsrecht März 2013 bis Mai 2016 am Institut für Multimediale Linzer Rechtsstudien, Abteilung für multimediales Zivilrecht (Leitung: Univ.-Prof. Mag. Dr. Andreas Riedler) als Universitätsassistent tätig. Derzeit arbeitet Kraus als Rechtsanwaltsanwärter in der Kanzlei Prof. Haslinger & Partner in Linz tätig.

Quelle: JKU

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