Kultur & Gesellschaft

Kooperationsmeldung

ZSI und BMBWF als Organisatoren einer internationalen Konferenz im Rahmen der EU-Ratspräsidentschaft Österreichs: "SSH Impact: Impact of Social Sciences and Humanities for a European Research Agenda - Valuation of SSH in mission-oriented research"

27.11.2018

Das ZSI und das BMBWF (Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung) sind die Organisatoren der vom 28-29.11. im Rahmen der Österreichischen EU-Ratspräsidentschaft ausgetragenen Konferenz "SSH Impact" (https://www.ssh-impact.eu/)

Welchen Beitrag leisten die Sozial- und Geisteswissenschaften (SGW), die im Vergleich mit den Naturwissenschaften ja oftmals stiefmütterlich behandelt werden (geringere Fördersummen, geringere Rezeption seitens der Politik), für das Formulieren einer Europa-weiten Forschungsagenda? Europas große Forschungsagenden haben das Ziel, den Kontinent über strategisch angelegte Forschungs-Missionen (d.h. riesige Programme mit breiter Finanzierung) fit für zukünftige Herausforderungen zu machen. Angesichts bereits bestehender sozialer Herausforderungen, die längst schon imminent sind (wie z.B. der Klimawandel, demografische Verschiebungen, das rasante Städtewachstum, Abhängigkeit von fossilen Energieträgern), sucht die Europäische Politik dringend nach den richtigen Antworten darauf, welchen Nutzen Europas Forschungsleistung zum Formulieren der notwendigen Lösungen leisten kann.

Die Europäische Kommission hat das Thema aufgegriffen und arbeitet vor diesem Hintergrund intensiv am neuen Forschungsrahmenprogramm Horizon Europe (als Folgeprogramm nach Horizon 2020 ab dem Jahr 2021). Eine der erklärten Absichten der SSH Impact-Konferenz ist es, die Wichtigkeit der SGW für dieses neue Programm nicht unter den Tisch fallen zu lassen, sondern, ganz im Gegenteil, auf deren integrale Bedeutung für die Erreichung der europäischen Forschungsziele hinzuweisen.

Von 28-29. November haben sich mehr als 350 TeilnehmerInnen sowie einige "Größen" der SGWSzene für die Konferenz im Austria Center Vienna angesagt. Sie wollen ein starkes öffentliches Echo bilden und damit auf die strategischen Stärken der SGW im Finden von Antworten auf die großen sozialen Herausforderungen unserer Zeit aufmerksam machen.

Ihr Kommen zugesagt haben unter anderem:

BM Univ.-Prof. Dr. Heinz Faßmann

Vize-Generaldirektor EK, Direktorat für Forschung und Innovation, Dr. Wolfgang Burtscher

Prof. John Brewer, Queen's University Belfast

Prof. Ulrike Felt, Universität Wien

Prof. Ineke Sluiter, Royal Netherlands Academy of Arts and Sciences, Leiden University

Prof. James Wilsdon, University of Sheffield

Rückfragehinweis:
ZSI-Pressekontakt
Mag. Philipp Brugner, BA
Email: brugner@zsi.at
Tel.: (0043-1) 49 50 442-17
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