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AGES legt Abschlussbericht "Fipronil-Untersuchungen in Österreich" vor

20.11.2017

Am 20. Juli 2017 wurde über das europäische Schnellwarnsystem für Lebens- und Futtermittel (RASFF) gemeldet, dass Hühnereier in Belgien, den Niederlanden und Deutschland mit dem Insektizid Fipronil kontaminiert waren. In der Folge wurden auch in Österreich Eier, Eiprodukte und eihaltige Produkte auf Fipronil untersucht.

Mit Stand 31.10.2017 wurden 311 Proben aus ganz Österreich untersucht. In 54 Proben konnte Fipronil nachgewiesen werden. 19 Proben wurden beanstandet: Bei ihnen war der Höchstgehalt für Fipronil überschritten. Es bestand keine Gesundheitsgefahr, weder akut noch wenn belastete Produkte über einen längeren Zeitraum gegessen worden wären.

Bei den 311 Proben handelte es sich um Frischeier, eihaltige Lebensmittel aus dem Einzelhandel sowie Eiprodukte wie Vollei, Flüssigei, Eiweißpulver, Eidotterpulver, Konditoreiweiß, gekochte und geschälte Eier etc. Es wurden auch verarbeitete Produkte (Mayonnaise, Backwaren wie Gugelhupf, Eierbiskotten, Spritzgebäck, Krapfen, Linzeraugen, Strudel und Kuchen, aber auch Bananenschnitten, Profiteroles, Tiramisu sowie Semmelknödel, Käsnudeln, Buchstaben für Suppe und Backerbsen) untersucht.

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Fipronil-Untersuchungen in Österreich (79.38 K):

Abschlussbericht

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Quelle: AGES

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