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Acrylamid in Lebensmitteln - Ergebnisse österreichischer Schwerpunktaktionen 2007-2015

08.05.2017

Seit 2007 wird in Österreich der Acrylamidgehalt in Lebensmitteln überwacht. Die zusammengefassten Ergebnisse werden in dieser Arbeit präsentiert und mit Daten aus anderen EU-Ländern verglichen.

8 % der Proben lagen über den zum Zeitpunkt der Probenziehung publizierten Richt- oder Signalwerten, insbesondere bei Kartoffelchips und geröstetem Kaffee. Acrylamid wurde in allen 75 untersuchten Kartoffelchips und in 93 % der Proben der Kategorie "Kaffee und Kaffeemittel" gefunden. Bei den Produktkategorien "Vorfrittierte Pommes frites" und "Beikost für Säuglinge und Kleinkinder (außer auf Getreidebasis)" zeigte sich von 2007 bis 2015 ein statistisch signifikanter Rückgang der Acrylamidgehalte.

Eine fallende Tendenz wiesen "Weiches Brot" und "Getreidebeikost für Säuglinge und Kleinkinder" auf, wogegen "Verzehrfertige Pommes frites" eine gering steigende Tendenz zeigten. Speziell für Säuglinge und Kleinkinder hergestellte Lebensmittel wiesen sehr geringe Acrylamidgehalte auf. Insbesondere bei Kartoffelchips aus der Gastronomie scheint Potential zur Reduktion des Acrylamidgehaltes gegeben zu sein. Die hohen Gehalte bei geröstetem Kaffee, Instantkaffee und Ersatzkaffee entsprechen der Situation, wie sie auch in den anderen EU-Ländern zu finden ist.

Download:

Bericht österreichischer Schwerpunktaktionen zu Acrylamid

Quelle: AGES

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