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Bekanntheit von Brustkrebs-Erkennungsprogramm in Österreich gestiegen

04.01.2018

Der Bekanntheitsgrad des Österreichischen Brustkrebs-Erkennungsprogramms ist im vergangenen Jahr gemäß einer von der Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) im November 2017 in Auftrag gegebenen Studie auf 92 Prozent gestiegen. Das teilte die WGKK in einer Aussendung mit.

Für die vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut IFES durchgeführte Follow-Up-Umfrage wurden aus ganz Österreich 1.001 Frauen ab 40 Jahren telefonisch zu Betroffenheit vom Thema, Informationsstand, Zufriedenheit und Teilnahme befragt. Der Bekanntheitsgrad sei demnach von 85 (Jahr 2016) auf 92 Prozent gestiegen. 77 Prozent der österreichischen Frauen fühlen sich "sehr gut" bis "gut" über das Programm informiert. Im Jahr 2016 waren es noch 72 Prozent. Es seien keine maßgeblichen schicht-, bildungs-, herkunfts- oder regionalspezifischen Informations- oder Zugangsbarrieren feststellbar, hieß es in der Aussendung der WGKK.

"Sehr zufrieden"

Romana Ruda, Leiterin des Österreichischen Brustkrebs-Früherkennungsprogramms, erklärte sich das positive Ergebnis mit der "nachhaltigen und konsequenten Kommunikationsarbeit" seit dem Start des Programms im Jahr 2014 als erstes Screening-Programm Österreichs. 82 Prozent der befragten Frauen hätten die Möglichkeiten der Früherkennungs- und Vorsorgeuntersuchung im vergangenen Jahr wahrgenommen. Unter allen abgefragten Früherkennungs- und Vorsorgeuntersuchungen sei dies der höchste Wert, schrieb die WGKK.

76 Prozent der befragten Frauen, die bereits am Programm teilgenommen haben, gaben an, mit der Abwicklung der Untersuchung "sehr zufrieden" zu sein, 19 Prozent "zufrieden". Als Informationsquelle wurde das Erinnerungsschreiben der Sozialversicherung mit 76 Prozent am häufigsten genannt. 73 Prozent der Frauen bezogen ihre Informationen aus Print-Medien, 72 erhielten von ihrem Arzt einen persönlichen Hinweis.

Service: Informationen zum Screening-Programm unter: www.frueh-erkennen.at

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