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EFSA: "Kooperation ist das Zauberwort des 21. Jahrhunderts"

22.11.2017

Diese Meldung ist Teil einer Medienkooperation mit der AGES

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) mit Sitz in Parma wurde 2002 gegründet, um unabhängige wissenschaftliche Beratung zu Risiken in der Lebensmittelkette zu bieten.

Mit ihrer Schaffung wurde die Datensammlung, die Risikobewertung und die methodische Entwicklung zentralisiert. In den Risikobewertungsinstituten der Mitgliedsländer sitzen weiterhin die nationalen Experten, die auf freiwilliger Basis in dreijährigen Mandaten mobilisiert werden, um in den wissenschaftlichen Gremien auf europäischer Ebene Risikobewertung durchzuführen. "Das ist sehr reizvoll, weil wir über diesen Turnus immer Zugang haben zu Leuten, die selber noch forschen, die keine Beamte oder Administratoren sind", erläutert Bernhard Url, EFSA-Direktor gegenüber APA-Science.

Aber es brauche die Bereitschaft der Mitgliedsländer und ihrer Organisationen, ihren Experten zu erlauben, für das europäische Projekt zu arbeiten. In Zeiten knapper Budgets sei dies keine Selbstverständlichkeit. "Die Frage ist, ob dieses Modell der Freiwilligkeit zukunftsfähig ist", stellt Url in den Raum.

In Parma sind 450 Mitarbeiter beschäftigt - darunter zehn Österreicher -, die mit einem Netzwerk von rund 2.000 Experten in Europa zusammenarbeiten. "Damit lässt sich etwas anfangen, aber es braucht den Willen zur Kooperation. Aus meiner Sicht ist Zusammenarbeit ohnehin das Zauberwort des 21. Jahrhunderts. Ohne Zusammenarbeit mit den Mitgliedsstaaten werden wir nicht erfolgreich sein, mit Kooperation können wir sehr, sehr viel erreichen", so Url.

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