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Exzellente PatientInnenbetreuung im Fokus: SpitzenvertreterInnen der europäischen Universitätskrankenhäuser tagen in Wien

03.05.2018

Die UHAE (University Hospital Alliance Europe), eine Allianz von europäischen Universitätskrankenhäusern, an der derzeit neun Universitätskrankenhäuser aus neun Ländern, darunter auch die Universitätsmedizin Wien (MedUni Wien und AKH Wien) beteiligt sind, tagt am 7. Mai 2018 mit ihrer Generalversammlung in Wien. Die UHAE will die Diversität und die Leistungsfähigkeit der europäischen Universitätskrankenhäuser repräsentieren und dazu beitragen, dass sich die Mitglieder bei der Weiterentwicklung ihrer Leistungen für die PatientInnen in ganz Europa gegenseitig optimal unterstützen.

Die wichtigsten Ziele und Pläne der UHAE: Die Kommunikation zwischen den europäischen Universitätskliniken zu intensivieren, BestPractice-Beispiele in den Bereichen Klinik, Organisation und anderer Bereiche zu ermitteln, Fragen zur Weiterentwicklung eines europäischen Gesundheitssystems zu erörtern und alle diese Maßnahmen gemeinsam so umzusetzen, dass die Ergebnisse den PatientInnen zugutekommen. Weiters soll es ein erweitertes Angebot an Möglichkeiten für klinische, Forschungs- und sonstige MitarbeiterInnen geben, Erfahrung in anderen europäischen Universitätskrankenhäusern zu sammeln und professionelle Netzwerke aufzubauen.

Wissenstransfer und größere Studien – insbesondere bei seltenen Erkrankungen

„Ein Hauptziel der Zusammenarbeit in der UHAE ist die Nutzung des vielfältigen Wissens und der vielen Erfahrungen, die die verschiedenen europäischen Universitätskrankenhäuser gesammelt haben. In Europa gibt es eine Vielzahl hervorragender Universitätskrankenhäuser, die in verschiedenen Bereichen der Organisation und der klinischen und unterstützenden Betriebsabläufe exzellente Lösungen entwickelt haben. Gemeinsam mit den anderen europäischen Universitätskrankenhäusern arbeiten wir daher daran, zu identifizieren, was jeweils die besten Lösungen sind, wie wir dieses Wissen den anderen Universitätskrankenhäusern am besten zugänglich machen können und wir wollen uns auch gegenseitig bei der Implementierung der Best Practice–Lösungen unterstützen“, sagt Herwig Wetzlinger, Direktor der Teilunternehmung AKH Wien.

“Besonders im Bereich der seltenen Krankheiten ist eine Zusammenarbeit von Medizinischen Universitäten und Universitätskrankenhäusern sowohl für die Forschung als auch für die universitätsmedizinische Betreuung von PatientInnen unabdingbar. Keine Universität und kein Universitätskrankenhaus allein betreut genügend dieser PatientInnen, sammelt genug Erfahrung mit diesen PatientenInnen, kann genügend Daten, Laborergebnisse oder Biosamples zu diesen Erkrankungen sammeln und kann genügend dieser PatientInnen in seriöse gut-strukturierte und große Studien einbringen, um in diesen Bereichen Fortschritte für die Betroffenen, oft sind es Kinder, zu erreichen. Nur eine enge Zusammenarbeit einer größeren Zahl von kompetenten und engagierten medizinischen Forschungsinstitutionen kann hier durch gemeinsam Forschung und die gemeinsame Umsetzung der Ergebnisse in universitätsmedizinischer PatientInnenbetreuung den notwendigen medizinischen Fortschritt für diese PatientInnengruppen ermöglichen“, betont MedUni Wien-Rektor Markus Müller.

Generalversammlung in Wien

Die DirektorInnen, universitären LeiterInnen und führende MitarbeiterInnen in den Bereichen Innovation und Strategie der UHAE-Mitglieder diskutieren am 7. Mai in Wien – im Rahmen des Events werden sie auch von Bundespräsident Alexander van der Bellen empfangen – konkret über laufende und geplante Aktivitäten und Themen wie gemeinsame Bewerbungen für EU-Grants, die Identifikation gemeinsamer Forschungsschwerpunkte, oder repräsentative Aktivitäten in Richtung EU-Institutionen. Zudem wird über eine bereits gestartete Initiative der UHAE zur gemeinsamen Etablierung von Standards und Methoden zur Messung von Long Term-Outcomes berichtet werden. Dazu gibt es am 24. Mai auch noch ein gesondertes Treffen der UHAE – ebenfalls in Wien.

Die derzeitigen Mitglieder der UHAE (Stand Mai 2018):

- Assistance Publique-Hôpitaux de Paris

- Barcelona Hospital Campus Vall d'Hebron, Barcelona

- Charité – Universitätsmedizin, Berlin

- Erasmus University Medical Center, Rotterdam

- Karolinska University Hospital, Stockholm

- King’s College Hospital, London

- San Raffaele University & Research Hospital, Milano

- Universitaire Ziekenhuizen Leuven

- Medizinische Universität Wien/AKH Wien

Achtung, Redaktionen: Gerne können wir am 7. Mai Interviews mit AKH-Direktor Herwig Wetzlinger bzw. MedUni Wien-Rektor Markus Müller sowie mit internationalen ExpertInnen vermitteln. Bitte teilen Sie uns Ihre Interviewanfragen rechtzeitig mit: pr@meduniwien.ac.at oder presse@akhwien.at

Rückfragehinweis:
   Medizinische Universität Wien
   Mag. Johannes Angerer
   Leiter Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
   +431 40160 - 11 501
   Mobil: +43 664 800 16 11 501
   johannes.angerer@meduniwien.ac.at
   http://www.meduniwien.ac.at
   
   Karin Fehringer, MBA
   Leiterin Informationszentrum und PR, AKH Wien
   Tel.: 01/ 40 400 12160
   E-Mail: presse@akhwien.at
   Währinger Gürtel 18-20, 1090 Wien
   www.akhwien.at

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