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2.500 Spieler weltweit haben bisher rund 40.000 Scans bearbeitet © APA/Human Computation Institute
2.500 Spieler weltweit haben bisher rund 40.000 Scans bearbeitet © APA/Human Computation Institute

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Mitmach-Forschung: In Online-Spiel verstopfte Blutgefäße aufspüren

11.09.2017

Anlässlich des Welt-Alzheimertags am 21. September holt die Ludwig Boltzmann Gesellschaft (LBG) das von US-Forschern entwickelte Online-Computerspiel "Stall Catchers" nach Österreich. In diesem Bürgerwissenschafts-Projekt sollen verstopfte Blutgefäße in Gehirnscans aufgespürt und damit nicht nur Punkte gesammelt, sondern auch Daten für die Alzheimerforschung generiert werden.

Menschen seien bei der Erkennung von verstopften Gefäßen genauer als alle Computerprogramme, teilte die LBG mit. Aus den im Spiel gesammelten Daten können Forscher der Cornell University (USA) Muster zur zerebralen Durchblutung bei Alzheimererkrankungen ableiten.

"Das Spiel ist einfach, aber richtig gut zu werden ist anspruchsvoll", erklärte Benjamin Missbach vom Open Innovation in Science Research and Competence Centers der LBG. Alles, was man zum Mitspielen benötige, sei ein Team, eine Internetverbindung und Smartphone, Tablet oder Computer. Weltweit sind 2.500 Spieler aktiv, sie haben bisher rund 40.000 Gehirnscans bearbeitet.

Service: Infos und Anmeldung: http://go.apa.at/zCoaa3Xo

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