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Erweiterung um eine integrierte Zellkulturproduktion © APA (Novartis)
Erweiterung um eine integrierte Zellkulturproduktion © APA (Novartis)

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Novartis investiert 100 Mio. Euro in Tiroler Standort Schaftenau

03.11.2017

Der Novartis-Konzern investiert 100 Mio. Euro in den Produktionsstandort im Tiroler Schaftenau (Gemeinde Langkampfen). Die Niederlassung werde um eine integrierte Zellkulturproduktion und ein Bürogebäude erweitert, teilte das Unternehmen mit. Durch die Investition sollen mehr als 190 Arbeitsplätze entstehen.

Die neue Anlagenerweiterung diene der Produktion von Originator-Biologika von Novartis und Biosimilars von Sandoz. Diese seien die "Zukunft der modernen Medizin", meinte Ard van der Meij, Country President von Novartis Österreich: "Novartis ist hier in Produktion und Entwicklung weltweit führend".

"Investitionen wie diese sind notwendig, damit wir unseren hohen Produktionsstandards laufend entsprechen. Nur so können wir modernste Medikamente anbieten", so Steffen Lang, Head Novartis Technical Operations. Das Werk Schaftenau sei für Novartis von globaler Bedeutung. Hier werden Originator-Biologika und Biosimilars für den Weltmarkt hergestellt. Ein Fokus-Produkt von Novartis Pharmaceuticals zur Therapie von Psoriasis, Psoriasis-Arthritis sowie Morbus Bechterew und zwei kosteneffiziente Sandoz-Biosimiliars: Eines zur Behandlung bestimmter Formen von Blutkrebs und immunologischen Erkrankungen, das andere zur Behandlung rheumatoider Arthritis und weiterer rheumatischer Erkrankungen, hieß es.

Durch die aktuellen Investitionen seien bestehende Anlagen erweitert und umgebaut worden. Bereits 2014 und 2015 wurden in Schaftenau ein globales Mikropartikel-Technologiezentrum und eine hochmoderne Biologika-Produktion für Fertigspritzen eröffnet.

Die österreichische Novartis Gruppe ist nach eigenen Angaben das größte Pharmaunternehmen des Landes und gliedert sich in die Geschäftsbereiche innovative Medikamente (Pharmaceuticals, Oncology), Generika (Sandoz) und Augenheilkunde (Alcon). Derzeit liefen 100 klinische Studien, die rund 3.000 Patienten einschließen.

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