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Tabakverzicht ist essenziell © APA (Fohringer)
Tabakverzicht ist essenziell © APA (Fohringer)

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Studie: E-Zigarette könnte Millionen Tote verhindern

03.10.2017

Elektrische Zigaretten könnten nach Ansicht von Wissenschaftern helfen, Millionen Menschenleben zu retten. Diese These stellen Forscher in einer Studie auf, die sie im britischen Fachblatt "Tobacco Control" veröffentlicht haben. Darin heißt es, allein in den USA könnte es bis zum Jahr 2100 bis zu 6,6 Millionen Todesfälle weniger geben. Entscheidend sei der Verzicht auf den Tabak.

Der Ansatz ist in der Forschung sehr umstritten. Aber, Wissenschafter aus den USA und Australien legten ihrer Untersuchung zwei Hypothesen zugrunde: In einem optimistischen Szenario gehen sie davon aus, dass E-Zigaretten nur fünf Prozent der Risiken herkömmlicher Glimmstängel bergen und die meisten Menschen im kommenden Jahrzehnt auf traditionellen Tabak verzichten. In diesem Fall rechnen die Forscher damit, dass die Zahl der Todesfälle in den USA bis zum Jahr 2100 um ein Viertel gesenkt werden kann.

40-prozentiges Risiko

In einem pessimistischen Szenario legen die Forscher zugrunde, dass die E-Zigarette ein 40-prozentiges Risiko im Vergleich zu herkömmlichen Tabakprodukten hat. Dann könnten nach ihren Angaben im gleichen Zeitraum 1,6 Millionen Menschenleben gerettet werden.

E-Zigaretten sind umstritten: Viele Ärzte warnen davor, dass gerade junge Leute durch die scheinbar harmlose Tabak-Alternative zum Rauchen verleitet werden. In Europa gibt es nach Schätzungen rund sieben Millionen Elektro-Raucher. Die Förderung von Nikotinsucht - auch via E-Zigaretten - kann laut Fachleuten nicht wirklich als Fortschritt gesehen werden, weil der Wechsel zu Tabakprodukten dann umso leichter erfolgt.

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