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Union for International Cancer Control und Pfizer starten Förderprogramm für Patientinnen mit metastasiertem Brustkrebs

17.03.2017

Die Union for International Cancer Control (UICC) und Pfizer starten die nächste Phase ihrer weltweiten Initiative zur Unterstützung von Patientinnen mit metastasiertem Brustkrebs. Die sogenannte "SPARC MBC Challenge" [Seeding Progress and Resources for the Cancer Community (SPARC): Metastatic Breast Cancer (MBC) Challenge] wurde ins Leben gerufen, um gezielt Projekte zu fördern, die auf die speziellen Bedürfnisse von Frauen mit metastasiertem Brustkrebs ausgerichtet sind und über die reine medizinische Versorgung hinausgehen.

Die "SPARC MBC Challenge" hat im Jahr 2015 gestartet. In der ersten Runde des Förderprogramms wurden bereits 760.000 US-Dollar an 20 Organisationen in 18 Ländern vergeben. Im Rahmen der nun gestarteten zweiten Runde wird Pfizer der UICC weitere 530.000 USD zur Verfügung stellen. Damit sollen bis zu 20 zusätzliche, speziell auf metastasierten Brustkrebs ausgerichtete Programme weltweit gefördert werden.

Ziel der "SPARC MBC Challenge" ist es, Patientinnen, die mit metastasiertem Brustkrebs leben, gezielt mit Initiativen zu unterstützen, sowie unabhängig vom Wohnort Zugang zu Ressourcen und Versorgung zu schaffen. Ein unabhängiger, externer Lenkungsausschuss, bestehend aus Patientenvertretern und führenden Experten der Krebsversorgung (geleitet von der weltweit anerkannten Onkologin Dr. Fatima Cardoso), wird die Fördermittel weltweit an ausgewählte Programme von Patientenvertretungen, Krankenhäusern, Selbsthilfegruppen und anderen Organisationen vergeben. Die Programme müssen sich einer oder mehreren der folgenden Herausforderungen bei metastasiertem Brustkrebs widmen:

• Förderung der Patientenkommunikation und Information zu Behandlungsmöglichkeiten;

• Sensibilisierung für die spezifischen Bedürfnisse und Herausforderungen, mit denen Frauen mit metastasiertem Brustkrebs konfrontiert sind;

• Förderung der Aufnahme von metastasiertem Brustkrebs in die nationalen Brustkrebsrichtlinien;

• Förderung der Früherkennung von Brustkrebs und die damit verbundene Reduktion der Erstdiagnosen im späten Stadium (metastasierter Brustkrebs)

"Die UICC und ihre Mitglieder freuen sich, weiterhin mit unserem Partner Pfizer in diesem einzigartigen Programm zusammenzuarbeiten", sagt Cary Adams, Geschäftsführer der UICC. "Wir laden Personen und Organisationen auf der ganzen Welt dazu ein, Projekte einzureichen, die die Informations- und Versorgungslücke zwischen frühem und metastasiertem Brustkrebs schließen."

Brustkrebs ist weltweit die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Obwohl bei der Mehrheit der Frauen in Industrieländern eine Diagnose im frühen Stadium stattfindet, bilden sich bei bis zu einem Drittel - teilweise auch viele Jahre nach der Ersterkrankung - Metastasen.1 Bei 5-10 % der Frauen wird bereits bei der Erstdiagnose eine metastasierte Erkrankung festgestellt.2 Während die Aufklärung zu frühem Brustkrebs in vielen Ländern (besonders Industrieländern) schon sehr gut ist, gibt es bei metastasiertem Brustkrebs nach wie vor Bedarf.

"Bis zum heutigen Tag war der Impact der SPARC MBC Challenge bereits signifikant und weitreichend. Die Initiative hat Patientinnen mit unterschiedlichen Hintergründen und Bedürfnissen weltweit geholfen. Seit Beginn haben die Empfänger der Fördermittel tausende Patientinnen mit ihren Programmen erreicht und hunderte neue Ressourcen in mehr als 20 Sprachen erstellt", sagte Liz Barrett, Präsidentin und weltweite Leiterin von Pfizer Oncology. "Wir engagieren uns für die Ausweitung dieser Initiative mit der UICC, um die Ausgangslage für Patientinnen weiter zu verbessern und ein Umfeld zu schaffen, in dem sie sich bestätigt und unterstützt fühlen."

Die Gewinner der Initiative 2017 werden vom Austausch mit den Preisträgern des Jahres 2015 profitieren können. Darunter befinden sich Organisationen wie das "Instituto Oncoguia", ein gemeinnütziges Institut, das kürzlich das "Network Plus Life (Rede + Vida)" zur Unterstützung von Patientinnen mit metastasiertem Brustkrebs in Brasilien ins Leben gerufen hat. Oder das "Da Butaro Cancer Center of Excellence (BCCOE)" in Ruanda, das die erste Selbsthilfegruppe für Patientinnen, die auf dem Land leben, gegründet hat.

Organisationen, die sich auf die Unterstützung von Patientinnen mit metastasiertem Brustkrebs konzentrieren oder zukünftig konzentrieren wollen, sind eingeladen, ihre Projektideen einzureichen. Projekteinreichungen sind noch bis zum 19. April 2017 möglich. Die Gewinner werden im Oktober 2017 bekanntgegeben.

Weitere Informationen zur SPARC MBC Challenge und den Einreichungskriterien finden Sie unter: www.uicc.org/programmes/geti/sparc/sparc-metastatic-breast-cancer-challenge.

Über die Union for International Cancer Control (UICC)

Die UICC ist die größte internationale Krebsorganisation, mit über 1.000 Mitgliedern in 163 Ländern - darunter große Krebsgesellschaften, Gesundheitsministerien, Forschungsinstitute, Behandlungszentren und Patientengruppen. Die Organisation tritt für Initiativen ein, die die Krebs-Community weltweit vereinen, die globale Krebsbelastung verringern, für mehr Gleichstellung sorgen und den Kampf gegen Krebs in die weltweiten Gesundheits- und Entwicklungspläne integrieren. Die UICC und ihre Partner aus allen Bereichen setzen sich dafür ein, Regierungen zu ermutigen, nachhaltige Programme, die die globale Belastung durch Krebs und andere nicht übertragbare Krankheiten (non communicable diseases, NCD) beinhalten, umzusetzen und deren Qualität zu verbessern. Die UICC ist ein Gründungsmitglied der NCD-Allianz, einem globalen zivilgesellschaftlichen Netzwerk, das heute fast 2.000 Organisationen in 170 Ländern repräsentiert. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.uicc.org

Pfizer - Gemeinsam für eine gesündere Welt

Wenn Menschen krank werden, kann sich vieles für sie verändern - ein oft schwieriger Weg beginnt. Bei Pfizer arbeiten rund 97.000 Mitarbeiter weltweit daran, Patienten auf diesem Weg zu unterstützen. Sie erforschen, entwickeln und vertreiben moderne Arzneimittel und Impfstoffe zur Behandlung oder Vorbeugung von Krankheiten wie Krebs, Rheuma oder Schmerz. Das Unternehmen mit Hauptsitz in New York erzielte im Geschäftsjahr 2016 einen Umsatz von 52,8 Milliarden US-Dollar. In Österreich beschäftigt Pfizer derzeit rund 520 Mitarbeiter an zwei Standorten: Dem Vertriebsstandort in Wien und dem Produktionsstandort für Impfstoffe in Orth an der Donau. Um mehr über Pfizer zu erfahren, besuchen Sie uns auf www.pfizer.at.

Rückfragehinweis:
Pfizer Corporation Austria Pressekontakt
Natalie Kager, MA
External Communications Manager 
Pfizer Corporation Austria Gesellschaft m.b.H.
Tel.: 0043 1 521 15 854
Mobil: 0043 676 892 96 854
Mail: natalie.kager@pfizer.com
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