Medizin & Biotech

Kooperationsmeldung

Vorsicht wenn die Algen blühen

01.08.2018

Diese Meldung ist Teil einer Medienkooperation mit der AGES

An Badestellen herrscht meist Hundeverbot. Wenn es heiß ist, gönnen HundehalterInnen ihren Vierbeinern aber auch gerne eine Abkühlung. Bei manchen Tümpeln, Teichen usw. ist aber Vorsicht geboten: Bei hohen Wassertemperaturen kann es zu einer raschen Vermehrung von Cyanobakterien kommen, der sogenannten „Algenblüte“. Cyanobakterien können Toxine (Gifte) bilden die für Hunde tödlich sein können, z. B. wenn sie sich die Algenblüten aus dem Fell lecken. Eine Gefahr stellt auch das verrottende „Blütenmaterial“ am Ufer dar, welches manche Hunde fressen.

Cyanobakterien, umgangssprachlich „Blaualgen“ genannt, sind keine echten Algen, sondern Bakterien und natürliche Bestandteile von Oberflächengewässern. Vor allem in überdüngten Gewässern können sie sich massenhaft vermehren. Anzeichen für Cyanobakterien im Wasser sind:

  • bläulich-grüne Trübung des Wassers

  • Schlierenbildung

  • „Algenteppiche“ an der Wasseroberfläche („Erbsensuppe“)

  • eingeschränkte Sichttiefe von weniger als 1 Meter

AGES-Folder „Cyanobakterien in Badegewässern“

Bei Verdacht, dass ein Gewässer eine Anhäufung von Cyanobakterien zeigt, können Wasserproben bei der AGES auf Cyanobakterientoxine kostenpflichtig untersucht werden.

Quelle: AGES

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