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ERC-Grants für Aleksandr Ovsianikov und Matteo Maffei

29.11.2017

Die ERC Consolidator Grants, vergeben vom European Research Council (ERC), gehören zu den höchstdotierten und prestigeträchtigsten Forschungsförderungen in Europa. Auf der Liste der diesjährigen Preisträger finden sich gleich zwei Wissenschaftler der TU Wien: Der Materialforscher Aleksandr Ovsianikov, der sich mit der künstlichen Herstellung biologischer Gewebe beschäftigt, und der Informatiker Matteo Maffei, der uns zu mehr Sicherheit beim Surfen im Web verhelfen möchte. Die ERC Consolidator Grants sind mit bis zu zwei Millionen Euro dotiert und auf eine Dauer von fünf Jahren ausgelegt.

Aleksandr Ovsianikov: Künstliches Gewebe mit dem 3D-Drucker

Es ist eine der großen Hoffnungen der modernen Medizin: Man möchte Gewebe künstlich herstellen, um Verletzungen zu heilen oder vielleicht eines Tages sogar ganze Organe nachzubauen. Dank neuer Materialien und moderner Verfahren zur Verarbeitung lebendiger Zellen kommt man diesem Ziel nun immer näher. Aleksandr Ovsianikov vom Institut für Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnologie entwickelt eine neue Technologie zur Herstellung von Gewebe, mit der sich entscheidende Vorteile bisheriger Techniken erstmals verbinden lassen: Mit dem 3D-Drucker stellt man winzige Strukturen her, in denen Gewebe-Bausteine festgehalten werden, die jeweils aus vielen Zellen bestehen. Zum Weiterlesen https://www.tuwien.ac.at/aktuelles/news_detail/article/125437/

Matteo Maffei: Internet-Sicherheit durch die Gesetze der Logik

Welche Gefahren auf uns lauern, wenn wir im Internet surfen, ist uns oft gar nicht bewusst. Angreifer können unsere Passwörter stehlen, unsere Computer mit schädlicher Software infizieren oder gar unsere Online-Identität übernehmen. Versuche, unsere Web-Applikationen sicherer zu machen, gab es schon viele, doch die perfekte Lösung kennen wir bis heute nicht. Prof. Matteo Maffei vom Institut für Informationssysteme der TU Wien schlägt nun eine ganz neue Idee vor: Er entwickelt Software, die den Datenaustausch zwischen dem Browser und dem Internet auf rigorose Weise laufend überwacht. Mit Methoden der formalen Logik lässt sich analysieren, welche Informationsflüsse gefährlich sein könnten. Man muss dann nicht mehr vertrauen, dass die Sicherheits-Software die gewünschten Sicherheitsstandards gewährleistet - die Einhaltung der Sicherheitsstandards lässt sich mathematisch beweisen. Es sind die Gesetze der Logik selbst, die dann unsere Web-Brower sichern - und an diesen Gesetzen kommt kein Angreifer vorbei. Zum Weiterlesen https://www.tuwien.ac.at/aktuelles/news_detail/article/125436/

Quelle: TU News

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