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Dicke der Eisschilder soll genau bestimmt werden © APA (Alfred-Wegener-Institut/Ho)
Dicke der Eisschilder soll genau bestimmt werden © APA (Alfred-Wegener-Institut/Ho)

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ICESat-Nachfolger misst Eispanzer von Antarktis und Grönland

14.09.2018

Die US-Raumfahrtbehörde NASA will am 15. September den Umweltsatelliten ICESat-2 vom Luftwaffenstützpunkt Vandenberg in Kalifornien starten. Wie sein Vorgänger ICESat, der von 2003 bis 2010 im Einsatz war, soll der Satellit Veränderungen der polaren Eisflächen vermessen. Die Sonde orientiert sich mit Hardware aus Österreich, die Weltraumfirma Ruag Space Austria lieferte die Navigationsempfänger.

Der Satellit ist mit einem mehrstrahligen Laser-Messsystem ausgerüstet, das die Dicke der Eisschilder von Grönland und der Antarktis sowie die Höhe der Vegetation, etwa von Wäldern auf wenige Zentimeter genau bestimmen kann. Um diese Messungen präzise durchführen zu können, muss die Position des Satelliten laufend genau bestimmt werden. Dafür nutzt der Satellit zwei GPS-Signalempfänger, die RUAG Space Austria im Auftrag der US-Firma Northrop Grumman produziert hat.

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