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Neuseelands Gletscher schmelzen langsam dahin

11.05.2018

In Neuseeland schmelzen die Gletscher laut einer Studie langsam dahin. Das Nationale Institut für Wasser- und Atmosphärenforschung (Niwa) veröffentlichte kürzlich einen Bericht, wonach die Gletscher des Pazifikstaats in den vergangenen vier Jahrzehnten 30 Prozent ihres Eises verloren haben. Grundlage dafür sind Luft-Aufnahmen von heute und aus früheren Jahren.

In den vergangenen Monaten - nach einem ungewöhnlich heißen Sommer - war die Schmelze besonders arg. Der Gletscherforscher Trevor Chinn vom Niwa sagte: "Das war das schlimmste Jahr, das wir je erlebt haben." Mehr als die Hälfte der Gletscher hätten nicht nur das hinzugewonnene Eis des vorigen Winters, sondern auch das Eis des Winters ein Jahr zuvor wieder verloren. Schuld daran sei der Klimawandel. Der Klima-Experte Andrew Lorrey - ebenfalls vom Niwa - meinte: "Gletscher lügen nicht."

Für die Studie ließ das Institut Luftaufnahmen von mehr als 40 neuseeländischen Gletschern machen. Zu den bekanntesten Gletschern des Inselstaats auf der anderen Seite der Erdkugel gehört der Franz-Josef-Gletscher, ein etwa zehn Kilometer langer Gletscher auf der Westseite der neuseeländischen Alpen.

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