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(v.l.n.r.): Georg Stonawski, Gerd Hesina, Werner Purgathofer, Silvia Miksch, Helwig Hauser, Eugene Fiume, Nadia Magnenat Thalmann und George Drettakis © APA (OTS/Fuhrmann/VRVis)
(v.l.n.r.): Georg Stonawski, Gerd Hesina, Werner Purgathofer, Silvia Miksch, Helwig Hauser, Eugene Fiume, Nadia Magnenat Thalmann und George Drettakis © APA (OTS/Fuhrmann/VRVis)

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Visual Computing Trends 2017: Symposium beleuchtete aktuelle Trends im Bereich Visual Computing

31.01.2017

Zum bereits fünften Mal lud das Wiener COMET-Zentrum VRVis hochrangige wissenschaftliche VertreterInnen aus dem Bereich des Visual Computing nach Wien ins Tech Gate. Am 26. Jänner gaben vier internationale ExpertenInnen den 300 Gästen aus 23 Ländern einen Ausblick in die Zukunft dieses immer wichtiger werdenden Forschungsgebiets. Visual Computing, die visuelle Aufbereitung von Informationen mit Hilfe von Computern, ist längst zu einer Schlüsseltechnologie und einem Innovationstreiber vieler Branchen geworden. Das große Interesse aus dem In- und Ausland zeigte wieder einmal, dass ein in Österreich ansässiges Forschungszentrum wie das VRVis im internationalen Spitzenfeld mitmischen kann.

VRVis-Geschäftsführer Gerd Hesina: "Das starke Besucherinteresse bei unserem Symposium zeigt eindrucksvoll, dass Visual Computing immer mehr an Bedeutung sowohl für Forschung als auch Industrie gewinnt." Werner Purgathofer, wissenschaftlicher Leiter des VRVis ergänzt: "Wir blicken auf fünf erfolgreiche Symposien zurück und ich denke wir können zu Recht behaupten, dass Wien zu einem wichtigen Dreh- und Angelpunkt im Bereich Visual Computing geworden ist."

Zentrale Aussagen der Experten waren u.a. folgende:

Big Data: Intelligente Aggregation der Daten wird auf Grund der riesigen und immer schneller entstehenden Datenmengen immer wichtiger, um zeitnah noch aussagekräftige Analysen und entsprechende Visualisierungen liefern zu können.

"Social Robots" werden eine Lösung sein, um den Herausforderungen einer älter werdenden Bevölkerung entgegen zu wirken. Sie werden zu persönlichen Begleitern für Kinder und ältere Menschen zu Hause werden.

Rendering: Um die hochgesteckten Anforderungen an die Erstellung realistischer Bilder in Echtzeit erfüllen zu können, müssen Simulationen, Aufnahmeverfahren und maschinelles Lernen gemeinsam und ergänzend eingesetzt werden. Außerdem muss die menschliche Wahrnehmung und Psychologie stärker eingebunden werden. Dies insbesondere im Hinblick auf die aufstrebenden Technologien Virtual und Augmented Reality.

Einig waren sich alle Vortragenden, dass ein Zusammenrücken von Einzeldisziplinen, aber auch die verstärkte Kooperation mit anderen Wissenschaftsdisziplinen in Zukunft eine noch wesentlich stärkere Rolle spielen muss.

Es referierten und diskutierten:

- Prof. Dr. Nadia Magnenat Thalmann (Universität Genf, Schweiz und 
  Nanyang Technological University, Singapur) zum Thema "The Future 
  of Social Robots: will they become our Companions of Tomorrow?"
- Prof. Dr. Helwig Hauser (University of Bergen, Norwegen) zum Thema 
  "The Future of Big Data Visualization"
- Prof. Dr. Eugene Fiume (University of Toronto und  Simon Fraser 
  University, Kanada) zum Thema "The Future of Computational Reality"
- Dr. George Drettakis (Inria Sophia-Antipolis, Frankreich) zum 
  Thema "Is Simulation (still) the Future of Rendering, or will it 
  be Capture and Learning?"

VRVis – Fast Facts

VRVis ist Österreichs führende Forschungseinrichtung auf dem Gebiet von Visual Computing und betreibt mit seinen mehr als 70 MitarbeiterInnen in Zusammenarbeit mit Industrieunternehmen und Universitäten innovative Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Neben einem soliden Fundament an Grundlagenforschung versteht sich VRVis als Brücke zwischen Forschung und Industrie, führt für zahlreiche Industriepartner angewandte Forschung durch und sorgt für gemeinsame Produktentwicklungen. Das stetig wachsende Kunden- und Partnernetzwerk reicht von internationalen Konzernen bis hin zu heimischen Klein- und Mittelbetrieben.

Das Kompetenzzentrum "VRVis K1 Centre for Visual Computing" wird im Rahmen von COMET -Competence Centers for Excellent Technologies durch BMVIT, BMWFW, Steirische Wirtschaftsförderung SFG und "Wirtschaftsagentur Wien. Ein Fonds der Stadt Wien." gefördert. Das Programm COMET wird durch die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG abgewickelt.

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragehinweis:
Thomas Ruzicka
Science Communication
VRVis Zentrum für Virtual Reality und Visualisierung
Mail: thomas.ruzicka@VRVis.at
Tel: +43(0)1 20501 30105

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/7062/aom

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