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S-PPV-Polymer in leuchtendem Grün © TU Wien
S-PPV-Polymer in leuchtendem Grün © TU Wien

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Wiener Forscher können vielversprechende Polymere einfach herstellen

09.01.2019

Mit einer patentierten neuen Herstellungsmethode können Forscher der Technischen Universität (TU) Wien spezielle organische Polymere rasch und kostengünstig aufbauen, die vorher kaum produziert werden konnten. Diese sogenannten "S-PPV-Polymere" könnten zukünftig in verschiedensten Bereichen - von der Solarzellen bis zur Medizin - eingesetzt werden, wie es seitens der TU Wien heißt.

Die neue Synthesemethode hat das Forschungsteam um Florian Glöcklhofer vom Institut für Angewandte Synthesechemie der TU Wien in mehr als vierjähriger Arbeit entwickelt und im Fachjournal "Polymer Chemistry" veröffentlicht. S-PPV "leiten elektrischen Strom und sie interagieren mit Licht auf eine Weise, die sie für Solarzellen oder LEDs hochinteressant macht", so der Wissenschafter, der mittlerweile am Imperial College London arbeitet. Da sie auch vergleichsweise ungiftig und bioverträglich sind, wären auch medizinische Anwendungen denkbar.

Das Material besteht aus einer stabilen Kohlenwasserstoff-Struktur, an die Seitengruppen angehängt sind. Die Wissenschafter haben es geschafft, üblicherweise verwendete Sauerstoff- durch Schwefel-Seitengruppen zu ersetzen. Das führt "zu einem besseren Transport elektrischer Ladung durch das Molekül" und höherer Stabilität, heißt es.

Service: http://dx.doi.org/10.1039/C8PY01717D

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