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Alpbacher Technologiegespräche 2018

29.06.2018

Die großen Innovationen entwickelten sich nie in abgeschotteten Monokulturen. Die Zentren der Innovation und Hochkulturen waren immer multikulturell, geprägt durch lebhaften Handel und Städte, die innovative Geister anzogen. Das galt für die frühen Kulturen in China, Indien oder etwa Babylon, das heute noch für die im Alten Testament erwähnte "Sprachverwirrung" bekannt ist, ebenso wie für die heutigen Innovationsstätten wie etwa das Silicon Valley oder die noch viel jüngeren, sehr aufstrebenden Regionen wie Bengaluru oder Seattle, die heuer Gast bei den Technologiegesprächen sind.

Die Technologiegespräche machen sich auf die Spurensuche, um das Zusammenspiel von Innovation, Diversität und Resilienz zu ergründen. Erst die Durchmischung ermöglicht es, den eigenen Horizont zu erweitern und von der "Welt" zu lernen. Oft war es die mangelnde Diversität, das Entstehen von Monopolen und Monokulturen, die große Kulturen, Städte oder auch Unternehmen wieder zu Fall brachten. Nur Vielfalt schafft - egal ob in der Gesellschaft oder in der Biologie - die nötige Widerstandsfähigkeit von Systemen. Diversität und Resilienz sind wichtige Faktoren für Innovation und Fortschritt. Doch wie sieht dies in unserer zunehmend digitalisierten Welt aus, in der Big Data, Artificial Intelligence und virtuelle Welten teils völlig neue Voraussetzungen schaffen?

Das BMVIT ist mit folgendem Arbeitskreis vertreten:

Batterien der nächsten Generation: Europäische Spitzentechnologie für einen Durchbruch in der Elektromobilität

Die Entwicklung der nächsten Generation von Batterien ist ein Schlüsselfaktor für die erfolgreiche Markteinführung elektrischer Fahrzeuge, die dringend benötigt werden, um die verpflichtenden Emissionsreduktionen bei Treibhausgasen und Schadstoffen zu erreichen. Zur Sicherstellung der Wettbewerbsfähigkeit der Automobilindustrie hat die Europäische Kommission eine umfassende Initiative zum Aufbau von Produktionskapazitäten für Batteriezellen gestartet. Die Session wird SWOT-Analysen bestehender und zukünftiger Batteriezellen und weiterer Komponenten, ihre Integration zur Batterie und ins Gesamtfahrzeug sowie internationale Kooperationen, die für den Durchbruch der Elektromobilität benötigt werden, vorstellen.

TeilehmerInnen

- Christian Chimani (Head, Center for Low-Emission Transport, AIT Austrian Institute of Technology)

- Lowri Evans (Director-General, DG for Internal Market, Industry, Entrepreneurship and SMEs, European Commission)

- Denise Gray (Chief Executive Officer, LG Chem Power, Inc., Holland)

- Birgit Hofman (Head of Unit, Environmental Innovation and Electromobility, German Federal Ministry for Economic Affairs and Energy)

- Helmut List (Chairman and Chief Executive Officer, AVL List)

- Margret Wohlfahrt-Mehrens (Head, Department Accumulators Materials Research, ZWS - Center for Solar Energy and Hydrogen Research)

- Andreas Dorda (Deputy Head, Department for Mobility and Transport Technologies, Austrian Federal Ministry of Transport, Innovation and Technology, Chair)

- Ingolf Schädler (Deputy Director General for Innovation Policy, Austrian Federal Ministry of Transport, Innovation and Technology, Chair)

-Walter Mauritsch (Scientific Collaborator, Business Unit Mobility Innovations, AustriaTech, Coordination)

Alle weiteren Informationen zum Forum Alpbach und zu den Technologiegesprächen finden Sie hier:

www.alpbach.org/de/event/tec18/

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