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Breitbandmilliarde: 125 Gemeinden stellen Anträge in dritter Runde der Leerrohrförderung

14.04.2017

125 österreichische Gemeinden haben in der dritten Ausschreibungsrunde des Leerverrohrungsprogramms aus der Breitbandmilliarde Förderanträge mit einem Volumen von 27 Millionen Euro eingebracht. Insgesamt stellte das Infrastrukturministerium (bmvit) im dritten Förder-Aufruf 30 Millionen Euro bereit. Im aktuellen "Access"-Call haben zehn Telekom-Unternehmen 58 Projekte eingebracht. Hier standen insgesamt 26 Millionen Euro zur Verfügung, die Hälfte davon sind EU-Mittel. Mit Anträgen in der Höhe von 72 Millionen Euro wurde damit die Fördersumme bei "Access" fast dreifach überzeichnet.

"Wir haben einen enormen Andrang bei unserem Access-Programm. Das zeigt, dass die Industrie den Breitbandausbau tatkräftig unterstützt und wir mit unseren Förderungen goldrichtig liegen. Bis Juni stellen wir weitere 80 Millionen für Access bereit, um schnelles Internet ins ganze Land zu bringen. So legen wir den Datenhighway für unsere Betriebe und schaffen Arbeitsplätze in den Regionen", sagt Infrastrukturminister Jörg Leichtfried.

In den ersten drei Förderphasen der Leerrohrförderung haben sich insgesamt 284 Gemeinden um Mittel aus der Breitbandmilliarde beworben. Förderungen in der Höhe von 66,3 Millionen liegen bereits vor. Die Förderungshöhe beträgt jeweils bis zu 50 Prozent der Projektkosten bzw. bis zu 500.000 Euro pro Gemeinde. Mit der Leerrohrförderung sorgt das Infrastrukturministerium dafür, dass die Gemeinden bei Grabungen im Ort die Infrastruktur für Breitband günstig mitverlegen können.

Bis Juni laufen noch Ausschreibungsrunden in den Ausbauprogrammen "Access" und "Backhaul". In Access stehen 80 Millionen zur Verfügung, um das bestehende Breitbandnetz zu vergrößern. Backhaul zielt auf die Anbindung bestehender Netze und Funkmasten ans Glasfasernetz ab und ist in der aktuellen Ausschreibung mit 60 Millionen Euro dotiert. Es sind die jeweils zweiten Förderaufrufe aus den beiden Programmen. In der ersten Ausschreibungsrunde wurden jeweils rund 100 Millionen Euro vergeben.

Zentrale Anlaufstelle für interessierte Gemeinden, Gemeindeverbände und alle anderen potenziellen Förderungswerber ist das Breitbandbüro des bmvit, das als Erstberatungsstelle zur Verfügung steht.

Service: Nähere Informationen zur Ausschreibung finden Sie unter http://www.breitbandfoerderung.at sowie auf der Webseite der für die Abwicklung der Förderungen zuständigen österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG: https://www.ffg.at/Breitband.

Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
Sophie Lampl, Pressesprecherin des Bundesministers
+43 (0) 1 711 6265-8014
sophie.lampl@bmvit.gv.at
www.bmvit.gv.at

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