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Bund und Länder investierten 2017 140 Mio. Euro in Energieforschung

13.09.2018

Bund und Länder haben im Vorjahr 139,3 Mio. Euro in Energieforschung investiert, um 1,6 Mio. Euro weniger als im Vorjahr. Wie aus dem veröffentlichten Energieforschungsbericht hervorgeht, ging fast die Hälfte der Ausgaben (65,7 Mio. Euro bzw. 47,2 Prozent) in den Bereich "Energieeffizienz", gefolgt von "Übertragung und Speicher" mit 37,2 Mio. Euro (26,7 Prozent).

Für Forschung im Bereich "Erneuerbare Energieträger" wurden 21,4 Mio. Euro aufgewendet (15,3 Prozent). "Diese drei Themenbereiche spiegeln mit 89 Prozent der Ausgaben klar die Prioritäten der öffentlich finanzierten Energieforschung in Österreich wider", erklärte Peter Traupmann, Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur, in einer Aussendung. Die übrigen Ausgaben gingen in Themenbereiche wie "Fossile Energieträger" (1,7 Prozent der Gesamtausgaben), "Kernenergie" (0,9 Prozent) oder "Wasserstoff und Brennstoffzellen" (3,3 Prozent).

Nur 5 Prozent für Grundlagenforschung

Bei der "Energieeffizienz" entfiel mit 26,3 Mio. Euro der höchste Anteil auf den Subbereich "Transport und Verkehr". In den Forschungsbereich "Gebäude und Geräte", der die Gebäudehülle und Gebäudetechnik sowie Geräte von Endverbrauchern umfasst, floss 2017 ein Viertel der Ausgaben für Energieeffizienz. Bei den "Übertragungs- und Speichertechnologien" dominierten mit 19,4 Mio. Euro die Projekte zur Übertragung und Verteilung von elektrischer Energie, für Forschung zu Speichertechnologien wurden 13,8 Mio. Euro aufgewendet.

Das Gros der Aufwendungen ging in die angewandte Forschung (63,9 Prozent) und experimentelle Entwicklung (22,8 Prozent). Für Grundlagenforschung im Energiebereich wurden nur 5,2 Prozent der gesamten Ausgaben aufgewendet.

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