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Der AGES Jahresbericht ist online - das waren die Highlights und Herausforderungen

10.05.2017

Anfang November 2016 wurde von der AGES erstmals seit 2006 wieder ein hochpathogener Virustyp der Aviären Influenza, Subtyp H5N8, in Österreich nachgewiesen. Der Nachweis erfolgte am Nationalen Referenzlabor für Aviäre Influenza am Institut für veterinärmedizinische Untersuchungen, einem der 63 Referenzlaboratorien der AGES. In Summe verfügt die AGES an sechs Standorten über 540 Labore; neben den Referenzlaboratorien betreibt sie u. a. auch 21 Nationale Referenzzentralen, elf staatliche Laboratorien mit Sonderaufgaben und ein behördliches Arzneimittelkontroll-Labor.

In diesen Labors analysierten AGES-MitarbeiterInnen 2016 täglich mehr als 2.800 Proben und führten über 6.800 Prüfungen pro Tag durch. Dabei kamen unterschiedlichste Produkte in die Labore: Landwirtschaftliches, tierisches und menschliches Probenmaterial, Futtermittel, Lebensmittel, Kosmetik, Spielzeug und Verpackungsmaterial, Arzneimittel, Medizinprodukte und Umweltproben. Die gewonnenen Daten bildeten 2016 die Grundlage für mehr als 40.000 Gutachten und Risikobewertungen. Als binationales Konsiliarlabor für Listerien konnte die AGES auch 2016 zeigen, dass Österreich wie in den vergangenen Jahren nicht von einem Listeriose-Ausbruch in Deutschland betroffen war.

Globaler Handel, Klimawandel, neue Essgewohnheiten und Reiseaktivitäten bringen neue Herausforderungen mit sich. Dieser ständige Wandel bedeutet, bewährte Systeme mit Innovationen zu vereinen und neue, flexible Formen von Kooperationen einzugehen: Seit Jänner 2016 nimmt die AGES eine koordinierende Funktion zwischen beteiligten Behörden und Kontrollstellen ein, die mit der Administration des EU-Qualitätsregelungen-Durchführungsgesetzes befasst sind. Zur Unterstützung der heimischen Exportwirtschaft wurde das Büro für veterinärbehördliche Zertifizierungen eingerichtet, um behördliche Abläufe für heimische Betriebe effektiver zu gestalten. Zum Schutze heimischer Tierbestände haben Gesundheitsministerium, Veterinärmedizinischer Universität Wien und AGES, die Kooperation "VetAustia" geschlossen, die u. a. die Erforschung, Überwachung und Bekämpfung von Tierkrankheiten sowie deren Präventionsstrategien nachkommt.

Angewandte Forschung zum Nutzen von Behörden, Wirtschaft und KonsumentInnen ist ein wesentliches Aufgabengebiet der AGES: 85 Forschungs- und 51 Wissenstransferprojekte im Jahr 2016 wurden u. a. zu den Themengebieten Klimawandel, Bioenergie, Bodenverlust, Innovationen im Pflanzenbau und Pflanzenschutz durchgeführt.

Dass die transparenten Informationen der AGES zu Themen der Gesundheit von Mensch, Tier und Pflanze geschätzt werden, zeigt das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage: Die AGES rangierte 2016 nach dem Gesundheitsministerium auf Platz Zwei der österreichischen Gesundheitsinstitutionen, denen Österreicherinnen und Österreicher ihr Vertrauen entgegen bringen. Maßnahmen zur besseren Vereinbarung von Beruf und Familienverpflichtungen trugen 2016 dazu bei, dass Europas größte Arbeitgeber-Bewertungsplattform die AGES unter die Top 50 der besten Arbeitgeber Österreichs reihte.

AGES Jahresbericht 2016 online unter: https://www.ages.at/service/service-presse/pressemeldungen/ages-jahresbericht-2016/

Der AGES-Jahresbericht 2016 gibt einen Überblick über die vielfältigen Aufgaben und Dienstleistungen der AGES und einen Rückblick auf jene Themen, mit denen sich die AGES 2016 besonders beschäftigt hat.

Der Jahresbericht der AGES ist online unter mailto:presse@ages.at kostenfrei zu bestellen.

Quelle: AGES

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