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Der Beitrag des Wärmesektors zur Erreichung der weltweiten Klimaziele

09.10.2018

370 Experten und Expertinnen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Energiepolitik aus 51 Ländern nahmen vom 3. bis 5. Oktober 2018 in Graz an der International Sustainable Energy Conference (ISEC 2018) teil, die als Veranstaltung der Österreichischen Präsidentschaft im Rat der Europäischen Union durchgeführt wurde. Im Fokus der Konferenz standen der Wärmesektor und die Ressourceneffizienz in einem vernetzten nachhaltigen Energiesystem und die sich daraus ergebenden enormen Chancen für innovative Forschungseinrichtungen und Unternehmen.

In der öffentlichen Diskussion zur Umstellung von einem fossilen auf ein nachhaltiges Energiesystem ist der energiepolitische Fokus sehr häufig nur auf dem Stromsektor, auf den lediglich 20% des weltweiten Endenergieverbrauchs entfallen. Die Umsetzung des bei der UN-Klimaschutzkonferenz im Dezember 2015 in Paris vereinbarten Übereinkommens zur Begrenzung der globalen Erwärmung auf deutlich unter 2°C ist nur möglich, wenn auch im Wärmesektor rasch eine Umstellung auf erneuerbare Energieträger erfolgt.

Wie auch die jüngsten Aussagen des Weltklimarates zeigen, spielen Forschung und Innovation eine Schlüsselrolle für eine erfolgreiche Energietransition. Das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) ist auf einem guten Weg und unterstützt mit rund 100 Mio. Euro an Energieforschungsmitteln jährlich die Kooperationen zwischen Forschungseinrichtungen und der österreichischen Wirtschaft. Wichtige Aspekte dabei sind Sektorenkopplung und intelligente Integration sowie Speichertechnologien und Digitalisierung.

Auf der ISEC 2018 wurden in 76 Fachvorträgen und 5 Keynote-Speeches Strategien zur Dekarbonisierung von Städten und Industrieprozessen sowie Maßnahmen in der Energieraumplanung vorgestellt und diskutiert. Ein Workshop der UNIDO, der auch im Rahmen der ISEC 2018 stattfand, bot die Gelegenheit der Vernetzung mit sieben Energiezentren in Entwicklungsländern. Veranstalter der Konferenz war AEE – Institut für Nachhaltige Technologien mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie, des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus, dem Österreichischen Klima- und Energiefonds sowie dem Land Steiermark und der Stadt Graz.(Schluss)

Rückfragehinweis:
   BM für Verkehr, Innovation und Technologie
   Elisabeth Hechenleitner
   Presse
   01/71162-658111
   elisabeth.hechenleitner@bmvit.gv.at
   www.bmvit.gv.at

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