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Digitale Transformation - TÜV AUSTRIA analysiert © APA (OTS/Fotolia/chesky)
Digitale Transformation - TÜV AUSTRIA analysiert © APA (OTS/Fotolia/chesky)

Kooperationsmeldung

Die Gefahr aus dem Netz

11.11.2016

Diese Meldung ist Teil einer Medienkooperation mit dem TÜV Austria

Der Kühlschrank teilt sich mit der Armbanduhr das Netz: "So entsteht ein vollkommen neuer Daten- und Informationsverkehr - und der erfordert entsprechende Prüfkonzepte", so Detlev Henze, Geschäftsführer der TÜV TRUST IT, ein Unternehmen der TÜV AUSTRIA Gruppe. Die Zahl der Attacken auf Server-Strukturen und -Applikationen wird mit hoher Sicherheit dynamisch steigen und an Intensität zunehmen.

"2015 wurden DDoS-Angriffe (Distributed Denial of Service), die das Ziel haben, Unternehmen lahmzulegen, mit einer Dauer von bis zu 300 Stunden festgestellt", so Henze. Angesichts der Security-Trends 2016 nimmt er die Unternehmen in die Pflicht, ihre IT und die damit verbundenen Prozesse regelmäßig auf ihre Sicherheit zu überprüfen.

"Trusted Industry 4.0" lautet eine der TÜV TRUST IT-Lösungen. Anlagen kommunizieren über das Internet unter der Nutzung riesiger Daten- und Informationsmengen und optimieren sich gegenseitig. "Die Normreihe IEC 62443 über IT-Sicherheit für industrielle Leitsysteme wird wirksam eingesetzt werden müssen, um ein angemessenes Sicherheitsniveau zu erlangen", betont Henze.

Auch die Fahrzeuge von morgen werden kommunizieren: Fahrbahnspuren, Verkehrsschilder und -teilnehmer berichten mittlerweile über Routen, Auslastungen, Abstände und Standorte mit hoher Zuverlässigkeit. Hier entsteht ein gigantisches Informationsvolumen. Grundlage ist die Telematik, deren spezielle Sicherheitsaspekte bereits vom TÜV AUSTRIA geprüft werden. Auch in diesem Bereich müssen neue Methoden wie etwa "continuous testing" entwickelt und etabliert werden. Darüber hinaus darf nicht jeder Zugriff auf die Informationen erhalten, um Missbrauch zu verhindern. "Sichere Daten- und Informationstreuhänder-Plattformen werden benötigt, die einen neutralen und sicheren Austausch relevanter Informationen sicherstellen", erklärt der Fachmann.

Der Geschäftsführer der TÜV TRUST IT ortet bereits höhere Sensibilität im Top-Management: "Die wachsende Digitalisierung hat dazu geführt, ein größeres Engagement in der Risikovorsorge zu entwickeln." Gleichzeitig vermisst er Strukturen, über die Unternehmen an den generierten Informationen zu Sicherheitsvorfällen unmittelbar partizipieren können: "Wirkungsvolle Maßnahmen zur Risikominderung entstehen durch gelebten Austausch."

"Die Vorteile der digitalen Transformation zu nutzen, heißt, den Gefahren durch Umsetzung zeitgemäßer Sicherheitskonzepte bewusst und gemeinsam zu begegnen - damit der Kühlschrank verlässlich eine Mail schickt, bevor die Milch sauer wird", fasst Henze zusammen.

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Rückfragehinweis:
Christina Münchhausen, M.A.
TÜV TRUST IT GmbH
Unternehmensgruppe TÜV Austria
Waltherstraße 49 - 51, 51069 Köln
Tel.: +49 (0)221 - 969789 - 61
Fax: +49 (0)221 - 969789 - 12
Mobil: +49 (0)151 - 61 33 32 15
E-Mail: christina.muenchhausen@it-tuv.com
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