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Die Nobelpreisträger für Physik seit 2008

02.10.2018

Die Nobelpreisträger für Physik der vergangenen zehn Jahre und die Begründung:

2008:
Makoto Kobayashi (Japan)
Toshihide Maskawa (Japan)
Yoichiro Nambu (USA)
Für die Entdeckung des Mechanismus der spontanen Symmetriebrechung in der subatomaren Physik und des Ursprungs dieses Phänomens, das die Existenz von mindestens drei Quark-Familien vorhersagt

2009:
Charles Kao (USA/Großbritannien)
Für seine bahnbrechenden Leistungen auf dem Gebiet der Lichtleitung mittels Glasfaserkabeln zur optischen Kommunikation
Willard Boyle (USA/Kanada)
George Smith (USA)
Für die Erfindung des CCD-Sensors

2010:
Andre Geim (Russland/Großbritannien)
Konstantin Novoselow (Russland/Großbritannien)
Für bahnbrechende Experimente mit dem zweidimensionalen Material Graphen

2011:
Saul Perlmutter (USA)
Brian P. Schmidt (Australien)
Adam G. Riess (USA)
Für die Entdeckung der beschleunigten Expansion des Universums durch Beobachtung von weit entfernten Supernovae

2012:
Serge Haroche (Frankreich)
David Wineland (USA)
Für die Entwicklung bahnbrechender experimenteller Methoden, die es ermöglichen, einzelne Quantensysteme zu messen und zu manipulieren

2013:
Francois Englert (Belgien)
Peter Higgs (Großbritannien)
Für die theoretische Entdeckung eines Mechanismus, der zum Verständnis des Ursprungs der Masse subatomarer Teilchen beiträgt, der durch die Entdeckung des vorhergesagten Elementarteilchens, das Higgs-Teilchen, bestätigt wurde

2014:
Isamu Akasaki (Japan)
Hiroshi Amano (Japan)
Shuji Nakamura (USA/Japan)
Für die Entwicklung von effizienten blauleuchtenden Dioden, die helle, energiesparende weiße Lichtquellen ermöglicht haben

2015:
Takaaki Kajita (Japan)
Arthur McDonald (Kanada)
Für die Entdeckung von Neutrinooszillationen, die zeigen, dass Neutrinos eine Masse haben

2016:
David J. Thouless (Großbritannien/USA)
F. Duncan M. Haldane (Großbritannien/USA)
J. Michael Kosterlitz (Großbritannien/USA)
Für theoretische Entdeckungen topologischer Phasenübergänge und topologischer Materiephasen

2017:
Rainer Weiss (USA)
Barry Barish (USA)
Kip Thorne (USA)
Für den direkten Nachweis der von Albert Einstein beschriebenen Gravitationswellen

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