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Durchbruch im Rat: neues EU Weltraumprogramm einstimmig beschlossen

21.12.2018

"Die österreichische EU-Ratspräsidentschaft hat gestern Abend unter den Mitgliedstaaten im Rat einen Durchbruch erzielt. Die Mitgliedstaaten haben sich über das rund 16 Milliarden Euro schwere Weltraum-Programm für die nächste Finanzperiode 2021-2027 geeinigt. Die inhaltliche Position des Rates liegt nun vor und somit kann der rumänische Vorsitz im Jänner die Verhandlungen mit dem Europäischen Parlament beginnen", sagt Weltraumminister Norbert Hofer.

Die Europäische Kommission hat vorgeschlagen die spezifischen Weltraumprogramme Galileo und EGNOS mit 9,7 Mrd. Euro, Copernicus mit 5,8 Mrd. Euro sowie SSA und GOVSATCOM mit 0,5 Milliarden zu dotieren. Die konkreten Mittel werden jedoch erst im Rahmen des Mehrjährigen Finanzrahmens verhandelt.

Das neue Programm

* stellt eine verstärkte Unabhängigkeit der EU sicher und fördert eine Vorreiterrolle

* verbessert den Zugang zu sicheren Daten und Dienstleistungen für Bürger und Unternehmen

* schafft Innovationspartnerschaften, um innovative Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln und zu erwerben

* erleichtert Start-ups den Zugang zu Versuchs- und Verarbeitungsanlagen und fördert die Zertifizierung und Normung

* wird gemeinsam mit dem Programm "Horizont Europa" eingeführt, um die Zusammenarbeit bei Forschungs- und Innovationsmaßnahmen im Weltraumsektor zu gewährleisten.

Weltraumtechnologien, -daten und -dienste sind für das Alltagsleben in Europa unverzichtbar geworden,bereits ein Großteil der aktuellen Smartphone-Generation kann die hochpräzisen Galileo-Signale verwenden. Dank umfangreicher Investitionen steht die EU bei Weltraumaktivitäten gut da. Die europäische Weltraumindustrie ist eine der wettbewerbsfähigsten. Es gibt jedoch rund um den Globus viele neue Herausforderungen und Akteure. Im Rahmen des neuen EU-Weltraumprogramms wird mehr in Weltraumaktivitäten investiert, um sich an neue Bedürfnisse und an neue Technologien anzupassen und Europas Autonomie beim Zugang zum Weltraum zu stärken.

"Daher ist es wichtig, dass Kontinuität und Weiterentwicklung des europäischen Satellitennavigationssystems - Galileo und EGNOS - und von Copernicus, dem fortgeschrittensten Erdbeobachtungssystem der Welt, sichergestellt wird", sagt Weltraumminister Hofer.

Rückfragehinweis:
   BM für Verkehr, Innovation und Technologie
   Elisabeth Hechenleitner
   Presse
   01/71162-658111
   elisabeth.hechenleitner@bmvit.gv.at
   www.bmvit.gv.at

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