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Insgesamt wurden 34 Forscher aus dem In- und Ausland aufgenommen © ÖAW (Reinhard Öhner)
Insgesamt wurden 34 Forscher aus dem In- und Ausland aufgenommen © ÖAW (Reinhard Öhner)

APA

Ex-Menschenrechts-Gerichtshofpräsident wird ÖAW-Ehrenmitglied

13.04.2017

Der ehemalige Präsident des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte, Luzius Wildhaber, wurde zum Ehrenmitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) gewählt. Bei ihrer kürzlich abgehaltenen Sitzung hat die ÖAW 34 Forscher aus dem In- und Ausland als neue Mitglieder aufgenommen, teilte die Gelehrtengesellschaft mit.

Die zehn Forscherinnen und 24 Forscher werden mit der Mitgliedschaft "für ihre herausragenden wissenschaftlichen Leistungen und ihr Ansehen in der Fachwelt ausgezeichnet". Der 80-jährige Schweizer Jurist Luzius Wildhaber wird als Ehrenmitglied der philosophisch-historischen Klasse aufgenommen. Er war von 1998 bis 2007 Präsident des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte.

In die philosophisch-historische Klasse wurden mit dem Altorientalisten Michael Jursa, Professor für Assyriologie an der Universität Wien, und der Strafrechtsexpertin Susanne Reindl-Krauskopf, ebenfalls Professorin an der Uni Wien, zwei wirkliche Mitglieder gewählt. In die mathematisch-naturwissenschaftliche Klasse wurden die Informatikerin Monika Henzinger, die Mikrobiologin Christa Schleper (beide Uni Wien) und der Klimaforscher und Glaziologe Georg Kaser (Uni Innsbruck) als wirkliche Mitglieder aufgenommen.

Neun Nachwuchsforscher in Junge Akademie gewählt

Weiters sind dreizehn korrespondierende Mitglieder aus dem Inland und sechs korrespondierende Mitglieder aus dem Ausland neu in der Akademie. Neun Nachwuchsforscher wurden in der Junge Akademie gewählt.

Die in die mathematisch-naturwissenschaftliche und die philosophisch-historische Klasse eingeteilte Akademie der Wissenschaften kennt verschiedene Arten von Mitgliedern. Vorgesehen sind 90 inländische wirkliche Mitglieder, die sich jeweils zur Hälfte auf die beiden Klassen aufteilen. Weiters gibt es in jeder der beiden Klassen jeweils 125 korrespondierende Mitglieder. 55 davon kommen aus dem In- und 70 aus dem Ausland. Über 70-Jährige wirkliche und korrespondierende Mitglieder werden bei voller Wahrung ihrer Rechte in diese Höchstzahlen nicht eingerechnet.

Service: Eine vollständige Liste der neuen Mitglieder ist hier zu finden.

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