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Wien setze verstärkt auf die EU-Forschungsförderung, so Häupl © APA
Wien setze verstärkt auf die EU-Forschungsförderung, so Häupl © APA

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Häupl: Für Wien EU-Forschungsförderung wichtiger als Regionalhilfe

26.04.2018

Der Wiener Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) hat bei seinem letzten Arbeitsbesuch in Brüssel eine positive Bilanz seines 24-jährigen Engagements für die europäischen Städte gezogen. Wien setze verstärkt auf die EU-Forschungsförderung, sagte Häupl wenige Tage, bevor die EU-Kommission ihren Vorschlag für den nächsten EU-Finanzrahmen vorlegt.

Von der EU-Regionalförderung sei Wien als "eine reiche Stadt" nur "eingeschränkt betroffen", sagte der Bürgermeister. So entfalle in den sieben Jahren der jetzigen Förderperiode bis 2020 auf Wien 120 Millionen Euro aus dem EU-Sozialfonds und dem EU-Regionalhilfefonds. Einen Nachholbedarf sieht Häupl bei der Informations- und Kommunikationstechnologie sowie im Bereich Digitalisierung. Wenn Wien hier nicht aufpasse, könnten Budapest, Prag und Bratislava die Bundeshauptstadt überholen, sagte er. Außerdem sei Wien stark im Bereich Biotechnologie vertreten.

Häupl war sechs Jahre Präsident des europäischen Städtebunds. Sein Hauptthema sei es gewesen, "die Städte sichtbarer und hörbarer zu machen", sagte er. In wenigen Jahren würden bereits 80 Prozent der Europäer in Städten leben. Ihm sei dabei die Subsidiarität und die Absicherung der Daseinsvorsorge wichtig gewesen, und Privatisierungsdruck wegzunehmen. Ein weiterer Schwerpunkt für Wien sei der soziale Wohnbau, wo es gelungen sei, ein Eingreifen der EU-Kommission aus Wettbewerbsgründen zu verhindern.

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