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Fehr wieder knapp am "Stockerl" vorbei © APA (Hochmuth)
Fehr wieder knapp am "Stockerl" vorbei © APA (Hochmuth)

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"Handelsblatt"-Ranking: Österreichischer Ökonom Fehr auf Rang 4

05.09.2017

Mehrere österreichische Volkswirte haben im aktuellen "Handelsblatt"-Ranking eine Top-Platzierung erreicht. Der an der Uni Zürich forschende österreichische Verhaltensökonom Ernst Fehr (60) sicherte sich in der Kategorie Gesamtforschungsleistung den vierten Platz. Auch vor zwei Jahren lag er bereits auf diesem Rang.

Platz eins in der Kategorie Lebenswerk holte sich wie im Jahr 2015 Bruno S. Frey (76) von der Uni Basel, gefolgt von Martin Hellwig von der Uni Bonn (68) und Roman Inderst (47) von der Uni Frankfurt/Main.

Beim Ranking der aktuellen Forschungsleistung in den letzten fünf Jahren verlor der Österreicher Peter Egger (47) von der ETH Zürich, der im Jahr 2015 noch Erster war, einen Platz. Der Österreicher Matthias Sutter (48) von der Uni Köln verbesserte sich um einen Platz auf Rang 5. Im Lebenswerk-Ranking lag Egger auf Platz neun. Ebenfalls hochplatziert bei der Gesamtforschungsleistung war der Österreicher Wolfgang Pesendorfer (54) von der Princeton University mit Rang 12.

3.600 Ökonomen "vermessen"

Gemessen wurde beim Ranking die Zahl der Veröffentlichungen von 3.600 Ökonomen aus Deutschland, Schweiz und Österreich in 2.200 Fachzeitschriften. Die Höhe der Punktevergabe lag an der jeweiligen Reputation der Fachzeitschrift. Rankings von Forschern sind in der Wissenschaft nicht unumstritten, weil von manchen die Möglichkeit und Sinnhaftigkeit einer Rangfolge-Erstellung angezweifelt wird. Die Zahl der Publikationen in renommierten Fachzeitschriften spielt dennoch eine große Rolle bei Stellenbeförderungen an Universitäten.

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