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ING-Innovationsindex sieht Österreich auf Rang fünf in Eurozone

08.11.2018

Ein von der niederländischen Bank ING kürzlich veröffentlichter Innovationsindex sieht Österreich auf Rang fünf in der Eurozone. Bei dem anhand von neun Indikatoren erstellten Vergleich schneidet Irland am besten ab, gefolgt von Finnland, Luxemburg und den Niederlanden. Bei der Bewertung der Innovationskraft der Bundesländer mit der selben Methode siegt Wien vor der Steiermark und Tirol.

Für den Index wurden u.a. die Zahl der Beschäftigten im Hochtechnologie-Sektor, der Internetanschlüsse und der Start-ups, die Ausgaben für Forschung und Entwicklung (F&E), die Unternehmensdynamik und das Bildungsniveau herangezogen. Irlands erster Platz in dem Ranking sei auf die starke Gründerszene, gut ausgebildete Leute und den höchsten Beschäftigungsanteil im High-Tech-Bereich zurückzuführen, heißt es in einer Aussendung.

Österreichs gute Wertung sei vor allem von den F&E-Investitionen getrieben. Diese Ausgaben pro Kopf sind den Angaben zufolge die höchsten innerhalb der Eurozone. Nachholbedarf ortet man bei Start-up-Szene und Gründungen. Hinter Österreich kommen Belgien, Estland, Deutschland und Frankreich zu liegen.

Bei der Bundesländerwertung hat Wien in vier von neun Kategorien die Nase vorne. Bei den Patentanmeldungen (Steiermark, Oberösterreich), den F&E-Ausgaben (Steiermark) oder der Betriebsdynamik (Tirol) liegen Bundesländer vor der Hauptstadt. Im Ranking folgen auf die ersten drei Plätze Oberösterreich, Niederösterreich, Vorarlberg, Salzburg, Kärnten und das Burgenland.

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