Politik & Wirtschaft

Kooperationsmeldung

IV-Wien zu IMP Neubau: Starkes Signal für den Standort

01.03.2017

Diese Meldung ist Teil einer Medienkooperation mit der Industriellenvereinigung

"Das Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie ist ein Flaggschiff der Grundlagenforschung in Österreich und innerhalb der Life Science-Wissenschaften eine der führenden Einrichtungen des Landes", betonte der Geschäftsführer der Industriellenvereinigung Wien (IV-Wien), Johannes Höhrhan, anlässlich der heutigen Eröffnung des IMP-Institutsneubaus am Vienna Biocenter.

"Die Bedeutung der Grundlagenforschung reicht weit über den wissenschaftlichen Bereich hinaus, da die Präsenz von Top-Forschungseinrichtungen wie dem IMP auch einen enormen Impuls für den Ausbildungsstandort - also insbesondere die Hochschulen - hat. Zudem erhöhen erfolgreiche Forschungseinrichtungen im naturwissenschaftlich-technischen Bereich die Standortattraktivität, da gerade die Industrie im internationalen Standortwettbewerb ganz besonders davon abhängig ist, Technologien von morgen schon heute vorauszuahnen und möglichst früh - in Kooperation mit der Wissenschaft - mit zu entwickeln", erklärte Höhrhan.

Es sei aber zentral, dass aus Forschungserkenntnissen noch stärker als bisher konkrete Innovationen und schließlich auch Produkte am Standort entwickelt werden, um so für Wien umfassendere Wertschöpfungsketten und Beschäftigungseffekte erzielen zu können. In Wien gewonnenes Wissen aus der Grundlagenforschung wandere insgesamt jedoch noch zu häufig ins Ausland ab, ohne dass ausreichend Forschungsergebnisse aus dem Ausland in Österreich weiterentwickelt werden. "Es muss daher künftig noch besser gelingen, Rahmenbedingungen zu schaffen, die den Übergang von der Forschung zur Innovation und zum konkreten Produkt verbessern", sagte der IV-Wien-Geschäftsführer. Die angekündigte Anhebung der Forschungsprämie sowie das Commitment der Regierung zur Steigerung der Forschungsausgaben seien vor diesem Hintergrund sehr zu begrüßen und müssten so rasch wie möglich umgesetzt werden.

"Als Keimzelle des Vienna Biocenter ist das IMP ein Vorzeigebeispiel für die gelungene Kooperation zwischen Wirtschaft und Wissenschaft und die vom IMP-Sponsor Boehringer Ingelheim getätigte Investition über mehr als 50 Millionen Euro ist ein starkes Signal für den gesamten Life Science Standort Wien", unterstrich Höhrhan abschließend.

Rückfragehinweis:
Industriellenvereinigung Wien
Mag. Leopold Liechtenstein
+43 1 71135-2463
l.liechtenstein@iv-net.at
www.iv-wien.at

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