Politik & Wirtschaft

Kooperationsmeldung

Industrie: Forschung, Technologie und Innovation schaffen Zukunft

09.03.2018

Diese Meldung ist Teil einer Medienkooperation mit der Industriellenvereinigung

"Forschung, Technologie und Innovation schaffen Zukunft - dort zu investieren ist unabdingbar, wenn Österreich einen Platz an Europas Innovationsspitze einnehmen und dauerhaft behaupten will", betonte Mag. Christoph Neumayer, Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), anlässlich der diesjährigen Jahreskonferenz der FFG. Insbesondere im globalen Wettbewerb stehende Unternehmen müssten praktisch permanent durch technologischen Vorsprung, Qualität und Innovation zu überzeugen wissen. Dementsprechend sei die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) als zentrale Bundesagentur zur Förderung angewandter und wirtschaftsnaher Forschung und Entwicklung (F&E) ein wichtiger Partner für die Industrie. "Damit die eingesetzten Euros effizient verwendet und auch tatsächlich in den Unternehmen und den wissenschaftlichen Einrichtungen ankommen, braucht es die richtigen Schritte, wie sie von der FFG auch bereits gesetzt werden. Die Abwicklungskooperationen mit den Bundesländern wurden vom Rechnungshof immerhin als Best-Practice-Beispiel genannt", hob der IV-Generalsekretär hervor. Darauf gelte es aufzubauen. Wichtig für die Antragsteller und Fördernehmer sei ein übersichtliches Förderportfolio mit Fokus auf gut laufende Programme, wie etwa die Basisprogramme, Frontrunner, Produktion der Zukunft, Energieforschung oder IKT der Zukunft. Kritische Programmgrößen, Nachhaltigkeit und Planungssicherheit seien entscheidend für wirkungsvolle Fördermaßnahmen. "Wir müssen uns von der Kleinteiligkeit verabschieden, uns auf erfolgreiche Programme konzentrieren und sie mit ausreichenden Budgets ausstatten. Dazu braucht es ein klares Bekenntnis der Bundesregierung zu F&E und Innovation sowie zu einem zukunftsorientierten Budget und einem gesicherten Wachstumspfad für F&E und Innovation", stellte Neumayer klar.

"Mit ihrem differenzierten Angebot setzt die FFG wesentliche Impulse, um Unternehmen zu unterstützen und F&E-Aktivitäten in Österreich zu bündeln", so der IV-Generalsekretär. Dies sei von größter Bedeutung, da Unternehmen immerhin rund 64 Prozent der gesamten Ausgaben für F&E in Österreich schultern. "Allein die rund 270 österreichischen Leitbetriebe stemmen etwa die Hälfte der Kosten und tragen wesentlich zur Sicherung von Arbeitsplätzen und allgemeinem Wohlstand bei", führte Neumayer aus. Dass Österreich ein attraktiver F&E- und Innovationsstandort sei, zeige sich auch in der steigenden Anzahl innovationsaktiver Unternehmen. "Seitens der Industrie sehen wir, dass der Mix aus Forschungsprämie und direkten Projektförderungen am besten den Bedürfnissen der Unternehmen entgegenkommt", so Neumayer. Die Anhebung der Forschungsprämie habe den F&E-Standort nach vorne gebracht. Jetzt brauche es die Stärkung direkter Förderformate, um die steigenden privaten F&E-Investitionen weiter unterstützen zu können. Aber auch die europäische Dimension sei von Bedeutung. Als nationale Kontaktstelle zum EU-Forschungsrahmenprogramm erfülle die FFG eine wesentliche Rolle. "Nun gilt es das künftige 9. EU-Forschungsrahmenprogramm zu gestalten. Auch hier braucht es eine deutliche Zukunftsorientierung, die sich budgetär widerspiegeln muss", so Neumayer, der abschließend hervorhob: "Um im internationalen Wettbewerb zu bestehen, muss Europa auf seine Stärken setzen, Schlüsseltechnologien weiter ausbauen und den Fokus auf große strategische Themenfelder legen. Nur so können wir uns nachhaltig unter den globalen F&E-Vorreitern platzieren."

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