Politik & Wirtschaft

Kooperationsmeldung

Industrie: Österreich muss sich Platz in Top-Liga der Innovationsländer sichern

13.12.2018

Diese Meldung ist Teil einer Medienkooperation mit der Industriellenvereinigung

"Im weltweiten Wettbewerb geht es um Qualität, Geschwindigkeit und auch das rechtzeitige Antizipieren von künftigen Technologietrends. Wir brauchen daher ein starkes FTI-System mit Wissenschaft und Wirtschaft, die Technologien umsetzt und für die Gesellschaft nutzbar macht", betonte der Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), Mag. Christoph Neumayer, am heutigen Donnerstag anlässlich des Pressegesprächs zur OECD-Review über den Forschungsstandort Österreich. Die OECD attestiere den heimischen Betrieben eine überdurchschnittlich hohe F&E-Intensität im OECD-Vergleich und stelle eine außergewöhnliche Steigerung der F&E-Investitionen in den vergangenen Jahren fest. Basis für die erfolgreiche Positionierung seien vor allem hochqualifizierte Talente, die Forschungsprämie sowie ein starkes direktes F&E-Förderungssystem. "Für die Industrie ist daher ganz klar, dass wir weiterhin auf diese Stärkefelder setzen müssen, um als Standort noch attraktiver zu werden", so Neumayer.

Ambitioniertes Budget für Horizon Europe nötig

Österreichs Stärke in der Forschung spiegle sich in der erfolgreich ausgebauten internationalen Performance der österreichischen FTI-Akteure wider. Dies bestätige nicht zuletzt die hohe Erfolgsquote im aktuellen EU-Forschungsrahmenprogramm Horizon 2020. "Im künftigen EU-Forschungsrahmenprogramm Horizon Europe müssen klare Prioritäten gesetzt werden, um heimische und europäische Wertschöpfungsketten abzusichern. Entscheidend ist, dass die laufenden Verhandlungen zu einem ambitionierten Budget führen. Der Fokus muss auf Schlüsseltechnologien und globale Herausforderungen, wie unter anderem Mobilität oder Energie, gerichtet werden", so Neumayer.

Forschungsfinanzierungsgesetz muss langfristige Planbarkeit sichern

Wichtige OECD-Empfehlungen würden bereits durch die beschlossene Zukunftsoffensive der Bundesregierung adressiert: "Die Industrie setzt große Erwartungen in dieses FTI-Paket und plädiert für eine kluge und rasche Realisierung," so der IV-Generalsekretär. Beim Forschungsfinanzierungsgesetz sei es wesentlich, eine langfristige Planbarkeit zu gewährleisten. Dafür brauche es einen klaren Wachstumspfad der öffentlichen F&E-Budgets, für die die Weichen jetzt gestellt werden müssten. "Die gesamte Innovationskette zu stärken, ist der entscheidende Hebel. Dazu ist vor allem eine Offensive für die angewandte Forschung und Entwicklung nötig. Nur so kann sich der Technologiestandort Österreich einen Platz in der Top-Liga der führenden Innovationsnationen sichern", betonte Neumayer abschließend.

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