Politik & Wirtschaft

Kooperationsmeldung

Industrie zum IMST-Tag 2018: Haus der Industrie wird zum Haus der Bildung

09.03.2018

Diese Meldung ist Teil einer Medienkooperation mit der Industriellenvereinigung

"Wir sind sehr stolz, dass das Haus der Industrie bereits zum vierten Mal zum Haus der Bildung wird. Zu einem zentralen Vernetzungspunkt von 200 engagierten Pädagoginnen und Pädagogen aus ganz Österreich", zeigte sich der Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), Mag. Christoph Neumayer, heute, Freitag, anlässlich des diesjährigen IMST-Tages (Innovationen machen Schulen top) erfreut. Die jährliche Veranstaltung, die in Kooperation von Universität Klagenfurt, dem Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung sowie der Industriellenvereinigung (IV) durchgeführt wird, hat den Austausch von Best-Practice-Beispielen der innovativen Unterrichtsgestaltung zum Ziel - insbesondere in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Wie wichtig die Förderung von naturwissenschaftlich-technischer Bildung ist, werde nicht zuletzt an der immer schwieriger werdenden Personalsituation bei innovativen Unternehmen deutlich. "Mehr als acht von zehn Leitbetrieben finden zu wenige Techniktalente am Arbeitsmarkt - von der Fachkraft bis zu akademisch Graduierten. Wir müssen daher schon in der Schule anfangen, junge Menschen für Zukunftsberufe zu interessieren. Und das geht am besten über begeisternden Unterricht", so Neumayer. Die IV begrüße daher die bildungspolitische Schwerpunktsetzung im Regierungsprogramm und sehe das gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung, der Wissensfabrik Österreich sowie der PH Wien ausgeschriebene "MINT-Gütesiegel" als wichtigen Beitrag zur Nachwuchsförderung im MINT-Bereich, den es weiter zu verbreitern gelte.

Als einen weiteren möglichen Ansatzpunkt betrachte die Industrie den Werkunterricht, dessen Image zurechtgerückt werden müsse. "Der `Bastelunterricht` war gestern. Heute haben wir einen neuen Lehrplan für technisches und textiles Werken. Dieser beschreibt einen hochmodernen verschränkten Unterrichtsgegenstand, der die Brücke zwischen den MINT- und den künstlerischen Fächern schlagen kann", so der IV-Generalsekretär. Es können handwerkliche Basisfertigkeiten trainiert und gleichzeitig anspruchsvolle technischen Bildung vermittelt werden. Durch die Verbindung von Technik und Informatik könne Werken auch als Spiegel von Industrie 4.0 und Digitalisierung in der Schule positioniert werden. "Wir sprechen von einem Schulfach, das Kindern, Lehrerinnen und Lehrern aber auch den Eltern die Tür zur Arbeitswelt von morgen öffnet. Nicht in Scheu, sondern durch Selbstkompetenz und Freude an der eigenen Gestaltungskraft. Werken fristet in den meisten Schulen leider noch ein Schattendasein. Das muss sich ändern. Denn ohne Technik geht in unserer modernen Welt beinahe nichts mehr", schloss Neumayer.

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