Politik & Wirtschaft

Kooperationsmeldung

Ingenieurgesetz 2017: Mit Zertifikat internationale Märkte erobern

31.08.2017

Diese Meldung ist Teil einer Medienkooperation mit dem TÜV AUSTRIA

Vor dem 1. Mai waren internationale Ausschreibungen für österreichische Unternehmen und Ingenieur/innen eine Herausforderung: Kunden konnten den Ingenieur-Titel fachlich schwer einschätzen und wussten manchmal nicht, mit wem sie es zu tun hatten. Das hat sich mit dem Ingenieurgesetz 2017 geändert: Im [Nationalen Qualifikationsrahmen (NQR)] (https://www.qualifikationsregister.at/public/home) wird der Ingenieur-Titel in die Stufe 6 eingeordnet, und befindet sich damit auf dem gleichen Level wie der Bachelor.

Somit ist der österreichische Ingenieur einem technischen Hochschulabschluss in einem anderen Land in Inhalt und Niveau gleichwertig. Für Unternehmen ergibt sich daraus der Vorteil, bei internationalen Ausschreibungen ein Qualifikationslevel der Mitarbeiter/innen anzugeben, das allgemein verständlich ist – sie können sich so am Markt stärker positionieren und mehr Aufträge lukrieren. Zertifizierte Ingenieurinnen und Ingenieure profitieren davon persönlich, indem Ihre Kompetenz und Ihr Titel einen höheren, international anerkannten Stellenwert genießen.

Handwerk gefragt

Die bisherigen Grundvoraussetzungen für den neuen Ingenieur bleiben gleich: Die HTL-Matura oder eine vergleichbare Ausbildung und drei bzw. sechs Jahre berufsbezogene Praxis müssen vorgewiesen werden. Neu ist, dass Kandidat/innen ein Zertifizierungsverfahren absolvieren, das aus zwei Teilen besteht: Einem schriftlichen Antrag, mit dem die formalen Voraussetzungen geprüft werden und einem Fachgespräch, das die fachlichen Voraussetzungen beweist. Ist beides erfüllt, so erhält der Kandidat/die Kandidatin die Qualifikationsbezeichnung "Ingenieur/Ingenieurin".

Verliehene Standesbezeichnungen nach dem IngG 2006 können weiterhin geführt werden und behalten ihren Stellenwert. [Dennoch ist eine Zertifizierung nach dem IngG 2017 empfehlenswert] (https://www.ing-zertifizierung.at/): Die neue Qualifikation macht die berufliche Kompetenz von österreichischen Ingenieurinnen und Ingenieuren am internationalen Markt transparenter. Eingereichte Anträge nach dem 1. Mai 2017 werden immer nach dem IngG 2017 beurteilt.

An der richtigen Stelle

Die TÜV AUSTRIA Akademie ist bundesweite Ingenieur-Zertifizierungsstelle für alle technischen und gewerblichen Fachrichtungen. "Österreich kann stolz auf sein Ingenieurwesen sein. Wir vom TÜV AUSTRIA (http://www.tuv.at) werden mithelfen, die Ingenieurs-Qualifikation als Wettbewerbsvorteil auszubauen.", sagt Mag. (FH) Christian Bayer, Geschäftsführer der TÜV AUSTRIA Akademie (http://www.tuv-akademie.at).

Die TÜV AUSTRIA Akademie (https://www.ing-zertifizierung.at/) prüft den eingereichten Antrag formal und lädt die Antragsteller/innen zum Fachgespräch ein, das mit zwei unabhängigen Fachexperten in allen Bundesländern geführt werden kann. Außerdem stellt das Weiterbildungsinstitut der TÜV AUSTRIA Group (http://www.tuv.at) die Ingenieur-Urkunde aus, die im Rahmen einer Feier an die Ingenieurinnen und Ingenieure übergeben werden.

Schriftliche Anträge können ab sofort eingereicht werden unter https://www.ing-zertifizierung.at/

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragehinweis:
   TÜV AUSTRIA Akademie
   Tel.: +43 (0)5 0454-8188
   Fax: +43 (0)5 0454-8145
   E-Mail: mailto:ing-zertifizierung@tuv.at
   https://www.ing-zertifizierung.at/
   TÜV AUSTRIA-Platz 1, 2345 Brunn am Gebirge

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/13854/aom

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