Politik & Wirtschaft

Kooperationsmeldung

Innovationsgeschwindigkeit erhöhen

25.09.2018

Mit der jüngsten Initiative, dem Digital Acceleration Incubator "NEXT HORIZON", will Österreichs führendes Technologie-Dienstleistungsunternehmen die Innovationsgeschwindigkeit nochmals erhöhen und die Möglichkeiten hinter den derzeitigen technischen und wirtschaftlichen Denkhorizonten im Bereich Industrie 4.0, Internet of Things und Automatisiertes Fahren ausloten.

Das NEXT HORIZON LAB ist ein Co-Working-Space, in dem konzerninternes Fachwissen und praktische Markterfahrung mit visionären Denkansätzen kombiniert wird. Kunden- bzw. Nutzerzentriertes Design steht dabei im Mittelpunkt.

Kulturaustausch und Wissenstransfer

Die Pioneers von NEXT HORIZON - Young Academics und Universitätsabgänger - erforschen neue Technologien und Methoden, verbinden ihre Ideen und Ansätze mit dem Wissen und der Expertise der marktorientierten TÜV AUSTRIA-Experten und entwickeln darauf basierend zukunftsweisende Service-Innovationen für ökonomisch anwendbare Dienstleistungen. Dabei entsteht ein gewollter Kulturaustausch und befruchtender Wissenstransfer in beide Richtungen. Daraus können auch Start-ups Nutzen ziehen, die in NEXT HORIZON ein ideales Umfeld für ihre innovativen Ansätze finden.

Im Bereich Industrie 4.0 sind neue Sicherheitskonzepte für die cyberphysischen Produktionssysteme der Zukunft gefragt. Dazu forschen die Pioneers gemeinsam mit Partnern aus Forschung und Wissenschaft an neuen Ansätzen, um die volldigitalisierte Smart Factory entsprechend sicher und robust zu gestalten.

Ein weiteres Forschungsgebiet ist das Internet der Dinge, in dem sich sämtliche physischen Geräte vernetzen und in Echtzeit Daten und Möglichkeiten der Interaktion abgleichen. Die vernetzten "Dinge" erzeugen eine Unmenge von Daten. Diese gilt es, schnell und präzise zu analysieren und persönliche und private Daten abzusichern, damit unsere vernetzte Umwelt in keinen unsicheren Zustand gerät, sondern uns zielsicher und nutzbringend im Alltag unterstützt.

Treffpunkt für TÜV AUSTRIA Talks

Das automatisierte Auto der Zukunft vernetzt sich mit seiner Umwelt und der Verkehrsinfrastruktur selbst. Dabei kommt eine Vielzahl von Sensoren und Datenschnittstellen zum Einsatz. Diese hochkomplexen Systeme müssen sicher entwickelt und im Einsatz permanent auf korrekte Funktionalität überprüft werden. Die Expertenplattform von NEXT HORIZON erstellt in einem Open Innovation Ansatz neuartige Verfahren, um diese Vision Realität werden zu lassen.

Das NEXT HORIZON LAB ist aber auch Treffpunkt für interdisziplinären Austausch und Zukunftsdialoge: In regelmäßigen Abständen finden dazu die TÜV AUSTRIA Talks statt, in denen man sich von aktuellen Themen inspirieren lassen und sich mit gleichgesinnten Kolleginnen und Kollegen im unkonventionellen Rahmen vernetzen kann.

Wiener Linien testen selbstfahrenden Elektrobus

Projektkonsortium "auto.Bus - Seestadt" nahm aktive Forschungs- und Testtätigkeit mit dem ersten selbstfahrenden Elektrobus auf.

Der selbstfahrende e-Bus des Projektkonsortiums "auto.Bus - Seestadt", bestehend aus Wiener Linien, AIT (Austrian Institute of Technology), KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit), TÜV AUSTRIA, SIEMENS AG Österreich sowie dem französischen Bushersteller NAVYA, wird durch das Verkehrsministerium (bmvit) im Rahmen des Programms "Mobilität der Zukunft" gefördert. Gemeinsames Ziel ist eine generell nachhaltige Erhöhung der Effizienz und der Betriebssicherheit autonomer Fahrzeuge.

Linientestbetrieb in der Donaustadt soll 2019 starten

Bevor die Busse 2019 den geplanten Linientestbetrieb in der Seestadt Aspern mit Fahrgästen aufnehmen können, stehen in den kommenden Monaten umfangreiche Tests sowohl in der Garage in Floridsdorf als auch auf der Straße in der Donaustadt (voraussichtlich ab Herbst 2018) mit einem Bus-Operator auf dem Programm. Die gesamte Projektlaufzeit unter Gesamtleitung der Wiener Linien und wissenschaftlicher Leitung des AIT ist bis Sommer 2020 angesetzt.

Die Rolle des TÜV AUSTRIA in diesem Projekt beschreibt Stefan Haas, CEO der TÜV AUSTRIA Group: "Der Erfolgsfaktor für automatisiertes und vernetztes Fahren ist die Systemsicherheit. TÜV AUSTRIA löst mit eigens entwickelten Safety- & Security- Konzepten Fragen zur funktionalen Sicherheit, IT- & Cyber-Sicherheit und zum Schutz von personenbezogenen Daten für den gesamten Lebenszyklus automatisierter Fahrzeuge und deren Systeme."

Digitale Strategien entwickeln

Was steckt hinter den Schlagworten Digitalisierung, Industrie 4.0 und Internet of Things? Ein topaktuelles Handbuch des TÜV AUSTRIA gibt Antworten.

Das Handbuch liefert einen Abriss von den Anfängen der ersten industriellen Revo lution bis hin zum heutigen Verständnis der vierten industriellen Revolution, der Industrie 4.0. Es erläutert anhand vieler eingängiger Praxisbeispiele, welche Bedeutung die Digitalisierung in der produzierenden Industrie (Industrie 4.0), im Consumer- (z. B. Smart Home) oder auch im Mobilitätsbereich (Automatisiertes Fahren) erfährt.

Das Buch enthält sowohl Grundlagenwissen als auch praktische Anleitungen, die insbesondere Unternehmern und Entscheidern in der Wirtschaft beim Erarbeiten und bei der Umsetzung ihrer Digitalisierungsstrategie helfen. Aber auch Privatpersonen erfahren, wie sie sich die zunehmend "smarte" Welt zu Nutze machen können. Das Handbuch legt dar, mit welchen Strategien und Methoden Digitalisierungspotenziale identifiziert und ausgeschöpft werden können - Schritt für Schritt anhand konkreter Beispiele.

Der Autor, Hannes Krösbacher, ist seit 30 Jahren selbstständig und beratend in der IT-Branche tätig. Er weiß, welche Auswirkungen der technologische Wandel auf die Wirtschaft und jeden Einzelnen hat.

Mit einer Einführung von Christoph Schwald und einem Exkurs von Alexandra Markis und Christoph Schwald vom TÜV AUSTRIA Innovation Management.

Von Alexandra Markis und Michael Thomas

Quelle: TÜV AUSTRIA - TÜV Times 2 2018

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