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Martin Leitl präsentiert den Jahresbericht 2016 © APA (OTS/ACR)
Martin Leitl präsentiert den Jahresbericht 2016 © APA (OTS/ACR)

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Institute des Forschungsnetzwerks ACR erwirtschafteten 61,4 Mio. Euro

02.06.2017

Erstmals über 60 Mio. Euro lag 2016 der Gesamtumsatz der Institute des mittelständischen Forschungsnetzwerks ACR (Austrian Cooperative Research). Konkret wurden im Vorjahr 61,4 Mio. Euro (2015: 59,7 Mio. Euro) erwirtschaftet, davon 52,6 Mio. Euro aus leistungsbezogenen Erlösen, wie aus der kürzlich in Wien präsentierten Bilanz hervorgeht.

Bei den - derzeit 18 - Mitgliedern des 1954 als "Vereinigung der kooperativen Forschungsinstitute der gewerblichen Wirtschaft Österreichs" gegründeten ACR handelt es sich um angewandte Forschungsinstitute. Sie bieten neben Forschung und Entwicklung auch Prüfen und Messen, Technologietransfer und Schulungen an.

Knapp 22.000 Aufträge

Die ACR-Institute wickelten knapp 22.000 Aufträge ab, genutzt wird das Angebot vor allem von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). "Wir setzen uns konsequent für die Interessen der KMU ein und unterstützen sie in ihrer Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit ", sagte ACR-Präsident Martin Leitl in einer Aussendung. Der Exportanteil der leistungsbezogenen Erlöse lag bei 27 Prozent.

Die Einnahmen aus Forschung und Entwicklung sind im Vorjahr leicht auf 20,1 Mio. Euro (2015: 20,9 Mio. Euro) gesunken. Dagegen ist die Zahl der Mitarbeiter auf 804 Beschäftigte gestiegen - bei einem Frauenanteil von 29 Prozent.

Strategisch forciert ACR eine stärkere themen- und schwerpunktübergreifende Zusammenarbeit der Institute. Dazu wurden acht gemeinsame Zukunftsfelder definiert, etwa Ressourcen- und Energieeffizienz, funktionelle Materialien oder Entwicklungspotenziale für KMU. Zudem wurde 2016 gemeinsam mit dem Wirtschaftsministerium ein eigenes Förderprogramm für strategische Projekte gestartet.

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