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KI- und Optimierungstechniken für intelligente Planungssystemen

30.08.2018

Ob Sportveranstaltungen, Bildungseinrichtungen, Transportwesen oder Mitarbeitermanagement - der Aufbau von effizienten und automatisierten Zeitplänen, die alle Aspekte der Material- und Personalnutzung optimieren, ist immer noch eine Herausforderung. Die TU Wien wird zwischen 28.-31. August 2018 Gastgeberin der 12. Internationalen Konferenz über die Praxis und Theorie der automatisierten Zeitplanung (PATAT 2018) sein.

Die wissenschaftliche Tagung präsentiert international renommierte HauptrednerInnen im Bereich von Zeitplanung, Optimierungsalgorithmen, Künstlicher Intelligenz und Operations Research. Die eingeladenen Vorträge demonstrieren die jüngsten Fortschritte im Bereich von komplexen Planungsproblemen aus der Praxis, deren Bewältigung nun durch die Verfügbarkeit von riesigen Datenmengen möglich geworden ist.

TU Wien als das Zentrum für intelligente Automatisierung

Es gibt viele Herausforderungen bei der Planung, die noch immer ungelöst sind. Eine davon ist die ,,Multi-Activity Shift Scheduling". Dabei geht es um die Planung von Schichtarbeit bei der nicht nur festgelegt werden muss, wann Mitarbeiter arbeiten oder sich ausruhen, sondern auch, welche Aktivität sie ausführen sollen. Dieses Thema wird im ersten Vortrag von Professor Louis-Martin Rousseau von der École Polytechnique de Montréal und dem Canada Research Chair für Healthcare Analytics and Logistics (HANALOG.ca) behandelt. Seine auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz (KI) basierende Forschung ermöglichte ihm die gemeinsame Entwicklung von Modellen und Algorithmen, die von Unternehmen wie Planora (von JDA Software), der kanadischen Versicherungsgesellschaft Cooperators oder der Logistikplattform FPInnovation verwendet werden.

Zu den anderen klassischen Problemen, die seit vielen Jahren untersucht werden, gehören Stundenpläne für die Universität und Mittelschule. Darüber spricht Prof. Hana Rudova von Masaryk-Universität, Tschechien. In ihrem Vortrag wird sie über den neuen internationalen Stundenplanwettbewerb (ITC 2019) erzählen, der weitere Forschungen zu komplexen Stundenplanungsproblemen aus der Praxis motivieren soll.

Johannes Gärtner, CEO des Unternehmens Ximes wird in seinem Vortrag eindrucksvolle Fortschritte bei Terminierungsalgorithmen vorstellen. Die neuen Dispositionsmodelle berücksichtigen nicht nur die effiziente Nutzung der Personalressourcen, sondern auch das von den Arbeitsplänen stark beeinflusste Wohlbefinden der MitarbeiterInnen.

Große Datenmengen, der Fortschritt in der Kommunikationstechnologie oder auch vernetzte und automatisierte Fahrzeuge stellen unsere Gesellschaft vor neue Planungsaufgaben. Professor Pascal Van Hentenryck geht in seinem Vortrag auf neue Möglichkeiten ein, von der potenziellen gesellschaftlichen Auswirkung solcher Innovationen über die Entwicklung neuer Mobilitätsdienste bis zu den wissenschaftlichen und technologischen Grundlagen dahinter. Pascal Van Hentenryck ist Professor für Ingenieurwissenschaften an der Universität von Michigan. Er ist auch Professor für Industrie-und Operations Engineering und Elektrotechnik und Informatik am Michigan Institute of Data Science. Seine aktuelle Forschung steht an der Schnittstelle von Optimierung und Datenwissenschaft, mit Anwendungen in den Bereichen Energie, Transport, Resilienz und computergestützter Sozialwissenschaft.

Der PATAT 2018 wurde von Nysret Musliu, dem Leiter der CD-Labor (Christian Doppler Labor) für Künstliche Intelligenz und Optimierung für Planung und Disposition an der TU Wien nach Wien gebracht. Die Konferenz wird von der TU Wien, dem Vienna Center for Logic and Algorithms der TU Wien, der EventMAP, der EURO-Arbeitsgruppe für die automatisierte Zeitsteuerung, der MCP GmbH, und dem Vienna Convention Bureau gesponsert.

PATAT 2018 Konferenz Website: http://www.patatconference.org/patat2018/

PATAT 2018 auf Twitter: @vclatuwien #PATAT2018

Rückfragehinweis:
Mihaela Rozman, MA
Vienna Center for Logic and Algorithms
Technische Universität Wien - TU Wien
Telefon: +43 1 58801 184806
www.vcla.at/
Aussender:
Dr. Florian Aigner
Wissenschaftsredakteur | Wissenschaftskommunikation
Technische Universität Wien
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T +43 1 58801 41027
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