Politik & Wirtschaft

Kooperationsmeldung

Leading Innovation: Impulse aus dem TÜV AUSTRIA Innovationsbeirat

26.06.2017

Diese Meldung ist Teil einer Medienkooperation mit dem TÜV AUSTRIA

Nie war es wichtiger, als in unserer Zeit des raschen technologischen Fortschritts, durch Innovation den Unternehmenswert nachhaltig zu steigern, um auch noch morgen am Markt zu existieren.

Wie Analysen zeigen, hat sich die Verweildauer von Unternehmen in den letzten 50 Jahren dramatisch verkürzt, von 60 Jahren zu heute nur noch ca. 18 Jahren (Quelle: Standard & Poor's 500 Index). Das sich ständige Neuerfinden ist somit keine Kür, sondern Pflicht.

Der TÜV AUSTRIA will seine Geschäftspartner dabei unterstützen und entwickelt laufend neue Services, damit die Innovationen dieser Unternehmen auch entsprechend sicher sind, wenn sie auf den Markt gebracht werden. Denn eines ist evident: Sicherheit wird in unserer immer rascher digitalisierten Welt zum Wettbewerbsvorteil.

Damit die Kunden des TÜV AUSTRIA auch zukünftig optimal begleitet und unterstützt werden, wird die eigene Innovationsstrategie ab sofort einmal jährlich mit führenden Persönlichkeiten aus Industrie, Forschung und Wissenschaft diskutiert. In diesen Innovationsbeirat werden Repräsentanten der obersten Leitung von Unternehmen und Universitäten geladen, die in ihrem Bereich als Innovations- und Technologieführer gelten.

In der initialen Sitzung des Innovationsbeirats wurde die Frage gestellt, wieviel Sicherheit die Digitale Transformation aus Sicht des TÜV AUSTRIA Innovationsbeirats überhaupt benötigt.

Dabei hat sich der Innovationsbeirat gemeinsam mit TÜV AUSTRIA CEO Stefan Haas, unter Moderation von Trendforscher Franz Kühmayer vom zukunftsinstitut, einem der einflussreichsten Think Tanks der europäischen Trend- und Zukunftsforschung, dieser Fragestellung nicht nur im industriellen sondern auch bewusst in einem ganzheitlichen Kontext gestellt und unter anderem folgende Erkenntnisse abgeleitet:

• Die Digitalisierung durchdringt sämtliche Ebenen der Industrie, Wirtschaft und Gesellschaft gleichzeitig und betrifft uns alle gleichermaßen. Die Transformation in eine hochdigitalisierte und zugleich sichere Welt wird somit nur durch einen gemeinsamen Schulterschluss sämtlicher Akteure erfolgreich sein.

• Sicherheit ist nichts Absolutes, sondern definiert sich auch über gerade noch akzeptierbare Risiken, diese müssen aber in einer zunehmend digitalisierten Welt zunächst als solche erkannt werden. Unter anderem werden Softwareprogramme nicht nur im Office- oder Smartphone-Bereich laufend upgedated, auch Fahrerassistenzsysteme oder kollaborative Industrieroboter bekommen laufend neue Funktionserweiterungen. Somit bekommt der Begriff Sicherheit durch die Digitale Transformation eine völlig neue Bedeutung und wandelt sich von einem statischen Zustand zu einem hochdynamischen und kontinuierlichen Prozess.

• Sicherheit lässt sich nicht durch hermetisches Abschirmen gegen die Risiken der Außenwelt erzeugen, sondern im Gegenteil durch aktive Integration aller Einflüsse. Sicherheit muss konzeptionell von Anfang an mit hinein gedacht werden, also "Safety & Security by Design". Beispiele dafür sind das automatisierte Fahren oder auch die Mensch-Maschine-Kollaboration.

• Das Verhältnis Mensch-Maschine ändert sich dramatisch und verlangt besondere Sensibilität bezüglich des Sicherheitsaspekts. Neue Grenzen müssen definiert werden, um überzogene Erwartungshaltungen und Hemmungslosigkeit in der Entwicklung zu vermeiden. Denn die Beziehung Mensch-Maschine entwickelt sich zu einem großen Thema, wo keine Entscheidungen zwischen "Richtig und Falsch" möglich sind. Ethik kommt ins Spiel mit der Frage, wie wir Maschinen etwas beibringen können, was die Menschen selbst nie gelernt haben.

• Isolierte Betrachtungsweisen haben ausgedient. Führungsarbeit bedeutet mehr denn je radikale Öffnung, Denken und Handeln über Grenzen hinweg und interdisziplinäres Verständnis für digitale Ökosysteme. Bewährte Führungsprinzipien werden durch die gestiegene Datenmenge und die Volatilität und Mehrdeutigkeit einer immer dynamischeren Wirtschaft immer öfter in Frage gestellt.

Die Mitglieder des TÜV AUSTRIA Innovationsbeirates

• O. Univ. Prof. DI Dr. Sabine Seidler, Rektorin der TU Wien

• Johann Christof, CEO und Eigentümer Christof Industries GmbH

• DI (FH) Andreas Gerstenmayer, CEO AT&S AG

• Ing. Mag. Thomas Jost, Vorstand Liaunig Industrieholding AG, CEO und Miteigentümer Waagner-Biro AG

• DI Dr. Peter Layr, Sprecher des Vorstandes EVN AG

• DI Dr. Stefan Poledna, Vorstand und Mitbegründer TTTech Computertechnik AG

• DI Armin Rau, Geschäftsführer TRUMPF Maschinen Austria GmbH + Co KG

(Von Christoph Schwald)

Weitere Meldungen aus Politik & Wirtschaft
APA
Partnermeldung