Politik & Wirtschaft

Partnermeldung

Leichtfried: Markenoffensive spart heimischen Start-Ups und KMU bares Geld

14.06.2017

Gestern am späten Nachmittag hat der Ausschuss für Forschung, Innovation und Technologie (FIT-Ausschuss) des Nationalrates die Markenoffensive 2017 beschlossen. Das Paket bringt Bürokratieabbau und Kostensenkungen. Meldet man künftig online eine Marke an, kommt man in den vollen Genuss der Kostenersparnis. „Vor allem für KMU und Start-Ups bringen die Neuerungen bares Geld“, freut sich Infrastrukturminister Jörg Leichtfried. Anmeldung, Veröffentlichung und Registrierung für zehn Jahre kosten künftig 284 Euro. Ein eigenes Logo ist also für weniger als 2,50 Euro im Monat zu haben. „Die Markenoffensive bedeutet besseren Schutz für heimische Innovationen. So günstig war Markenschutz noch nie“, so Leichtfried.

„Marken sind essentielle Tools, wenn es darum geht, Märkte zu erobern. Ein Markteintritt ohne geschützte Logos ist wie Geld aus dem Fenster werfen“, so Patentamtspräsidentin Mariana Karepova. Sie empfiehlt heimischen Kreativen, ihre Marken zu schützen: „Wir helfen allen innovativen Menschen ihre Logos, Einfälle und Ideen bei uns abzuchecken und sie vor Ideenklau zu schützen. Der erste Schritt zur eigenen Marke ist leicht, man muss ihn nur tun“, appelliert Karepova.

Die Markenoffensive bringt auch zwei neue Dienstleistungen: Mit Pre-Check können Unternehmerinnen und Unternehmer die Schutzfähigkeit und Unverwechselbarkeit ihrer Marken schon vor der Anmeldung prüfen lassen. Und es besteht künftig die Möglichkeit eines 24-Stunden-Markenchecks. Damit bekommen Interessierte eine Auflistung ähnlicher Marken und damit rasch eine Einschätzung, ob ihre Marken-Idee tatsächlich originell war.

Mit der Markenoffensive 2017 erfolgt zudem die Umsetzung des EU-Markenrechtspaketes. Dieses beinhaltet unter anderem die Einführung einer Gewährleistungsmarke für bestimmte Qualitätsstandards (z.B. tierversuchsfreie Kosmetika) sowie die Möglichkeit der Markenteilung: künftig kann eine Marke auch für Teile der ursprünglich eingetragenen Dienstleistungen oder Waren auf neue Inhaber übertragen werden.

Rückfragehinweis:
   Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
   Andreas Strobl
   Pressesprecher des Bundesministers
   +43 (0) 1 711 6265-8818
   mailto:andreas.strobl@bmvit.gv.at
   https://infothek.bmvit.gv.at

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/47/aom

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***

Weitere Meldungen aus Politik & Wirtschaft
APA
Partnermeldung