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Österreich hinkt hinterher © APA (dpa)
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Luftschadstoffe: Stärkster Rückgang 1990 bis 2014 bei Schwefeloxiden

02.06.2017

Der Ausstoß von Luftschadstoffen in der EU durch Energieproduktion, Verkehr und Landwirtschaft ist von 1990 bis 2014 deutlich gesunken. Die stärkste Abnahme verzeichneten Schwefeloxide mit einer Reduktion um 90 Prozent. Die Emission von Stickoxiden nahm um 55 Prozent ab, Ammoniak kam auf ein Minus von 24 Prozent. Das geht aus Zahlen von Eurostat hervor, die nun veröffentlicht wurden.

Schwefeldioxid fällt vor allem bei der Energieproduktion an. Stickoxide stammen vor allem aus dem Verkehr, Ammoniak aus der Landwirtschaft.

Österreich hinkte dabei in allen drei Bereichen hinter der durchschnittlichen Reduktion in der EU hinterher. Bei Ammoniak verzeichnete die Alpenrepublik in dem Zeitraum von 1990 bis 2014 sogar eine Zunahme von 7,3 Prozent (von 66.496 Tonnen auf 66.985 Tonnen Ausstoß). Im EU-Durchschnitt verringerten sich die Emissionen in diesem Bereich um 23,73 Prozent (von 5,136.669 Tonnen auf 3,918.162 Tonnen).

Bei Stickoxiden kam Österreich auf eine Abnahme von 29,97 Prozent (von 215.661 Tonnen auf 151.034 Tonnen). Der EU-Durchschnitt ging um 55,36 Prozent zurück (von 17,517.518 Tonnen auf 7,819.516 Tonnen).

Mit genau 87,85 Prozent war die Reduktion bei Schwefeloxiden am stärksten in der EU (von 25,373.312 Tonnen auf 3,082.893 Tonnen). Österreichs Ausstoß von Schwefeloxiden nahm um 79,5 Prozent ab (von 74.452 auf 16.019 Tonnen).

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