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Lupac-Wissenschaftspreise 2017 gehen an Sauer, Heinisch und Poier

06.11.2017

Die drei Politikwissenschafter Birgit Sauer, Reinhard Heinisch und Klaus Poier erhalten den Wissenschaftspreis 2017 der Margaretha Lupac-Stiftung. Die beim Nationalrat eingerichtete Stiftung für Parlamentarismus und Demokratie vergibt seit 2004 jährlich abwechselnd einen Demokratie- und einen Wissenschaftspreis. Die Auszeichnung wird heute, Montag, Abend in Wien überreicht.

Geehrt werden die drei Forscher jeweils für ihr wissenschaftliches Lebenswerk. Sauer (60) beschäftigt sich am Institut für Politikwissenschaften der Universität Wien schwerpunktmäßig u.a. mit der Politik der Geschlechterverhältnisse. Die gebürtige Deutsche ist seit 1996 an der Uni Wien tätig.

Nach mehr als 20 Jahren akademischer Karriere in den USA kehrte Heinisch im Jahr 2009 als Leiter des Instituts für Politikwissenschaften der Universität Salzburg wieder nach Österreich zurück. Dort setzt sich der 54-jährige gebürtige Klagenfurter seither vor allem mit dem Blick auf Österreich aus dem Ausland auseinander.

Poier forscht am Institut für Öffentliches Recht, Politikwissenschaft und Verwaltungslehre der Universität Graz. Seine Überlegungen zu einem "Minderheitenfreundlichen Mehrheitswahlrecht" entwickelte er im Jahr 2001 in einem gleichnamigen Buch. Von 2003 bis 2005 war der 48-jährige Politikwissenschafter und Verfassungsjurist Mitglied des Österreich-Konvents, im Zuge dessen Österreichs Verwaltung grundlegend reformiert werden sollte.

Die Lupac-Stiftung geht auf eine Erbschaft nach der 1999 verstorbenen Margaretha Lupac zurück, die ihr Vermögen in der Höhe von rund 1,5 Millionen Euro der Republik Österreich für Zwecke des Parlaments hinterlassen hat. Auf Basis dieses Vermögens wurde im Jahr 2001 beim Nationalrat die Margaretha Lupac-Stiftung für Parlamentarismus und Demokratie eingerichtet.

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