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Mahrer gratuliert Wittgensteinpreisträger Hanns-Christoph Nägerl

19.06.2017

Der Wittgensteinpreis, Österreichs höchst dotierter und prestigeträchtigster Wissenschaftspreis, wird dieses Jahr an den Experimentalphysiker Hanns- Christoph Nägerl verliehen. „Durch seine außergewöhnlichen Leistungen auf dem Gebiet der ultrakalten Quantenvielteilchensysteme hat Hanns- Christoph Nägerl einen bedeutenden Beitrag zur Weiterentwicklung seines Fachs geleistet. Wir investieren gezielt in unsere Stärkefelder und die Quantenphysik ist hier ein international beachtetes Flaggschiff. Dass belegt auch der diesjährige Wittgensteinpreisträger, der genauso wie START- Preisträger Wolfgang Lechner an der Universität Innsbruck in diesem Bereich forscht und lehrt. Hier sind wir bereits auf internationalem TOP-Niveau und Ziel muss sein, dieses Level in möglichst vielen Feldern zu erreichen.“, erklärt Wissenschaftsminister Harald Mahrer.

Der Wittgenstein-Preis wird seit 1996 durch den Wissenschaftsfonds (FWF) vergeben und ist mit bis zu 1,5 Millionen Euro, die für die Dauer von fünf Jahren für wissenschaftliche Forschungsarbeiten zur Verfügung stehen, höher als der Nobelpreis dotiert. „Mein Ziel ist es, Rahmenbedingungen sicherzustellen, die es Spitzenwissenschaftlern und ihren Teams ermöglichen hier in Österreich auf höchstem Niveau zu forschen und neue Ideen frei zu entfalten“, sagt Mahrer.

Neben dem Wittgenstein-Preis wurden zudem sechs Nachwuchsforscherinnen und -forscher in das mit bis zu 1,2 Millionen Euro dotierte START-Programm des FWF aufgenommen. Dieses richtet sich an junge Wissenschaftler/innen aller Fachdisziplinen, denen die Möglichkeit gegeben wird, auf längere Sicht und finanziell weitgehend abgesichert ihre Forschungen zu planen. „Wenn wir Innovation Leader werden wollen, brauchen wir gerade auch die Kreativität und den Forschergeist unsere Nachwuchswissenschaftler. Investitionen in sie sind Investitionen in die Zukunft unseres Landes“, so der Wissenschaftsminister.

Die diesjährigen START- Preisträger/innen sind Hannes Fellner (Institut für Sprachwissenschaft, Universität Wien), Vera Fischer (Kurt Gödel Research Center for Mathematical Logic, Universität Wien), Claudine Kraft (Max F. Perutz Laboratories, Department für Biochemie und Zellbiologie, Universität Wien), Wolfgang Lechner (Institut für Theoretische Physik, Universität Innsbruck), Andrea Pauli (Institut für Molekulare Pathologie, Wien) und Miriam Unterlass (Institut für Materialchemie, Technische Universität Wien).

Rückfragehinweis:
   Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft
   Vera Pürerfellner
   Pressesprecherin der Bundesministers Dr. Harald Mahrer
   (01) 711 00- 805194
   mailto:vera.puererfellner@bmwfw.gv.at
   
   Presseabteilung
   +43 1 711 00-805130
   mailto:presseabteilung@bmwfw.gv.at
   www.bmwfw.gv.at

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