Politik & Wirtschaft

Partnermeldung

Nachhaltiges Bauen: Susanne Formanek ist FEMtech-Expertin des Monats

09.01.2018

Susanne Formanek - in ihrem Arbeitsalltag beschäftigt sie sich mit Fragen zu energieeffizientem Bauen sowie den Wechselwirkungen zwischen Mensch, Bauwerk und Umwelt - ist von der FEMtech-Jury zur Expertin des Monats Jänner gewählt worden. Die gebürtige Wienerin ist unter anderem als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Österreichischen Energieagentur (AEA) tätig und Präsidentin des Österreichischen Instituts für Baubiologie und Bauökologie (IBO).

"Ich möchte einen Beitrag für zukünftiges menschengerechtes Leben leisten. Derzeit engagiere ich mich dafür, den Transformationsgedanken besonders im Gebäudebereich und in der Bauwirtschaft zu etablieren und dafür Impulse zu setzen", erklärt Formanek. Als universitären Hintergrund blickt die Expertin auf ein Holzwirtschaftsstudium an der Universität für Bodenkultur in Wien zurück.

Aktuell arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Gebäude und bauliche Maßnahmen bei der Österreichischen Energieagentur. "Wir widmen uns dem Thema Energiezukunft. Dazu zählt in meinem Bereich unter anderem die Transformation des Energiesystems in Richtung Energieintelligenz." Vor dem Hintergrund der nationalen und internationalen Bestrebungen zur Verringerung der CO2-Emissionen, der verstärkten Integration erneuerbarer Energieträger, der Steigerung der Effizienz des Energiesystems, technologische Lösungsfindung gegen Klimawandelauswirkungen und dem Wunsch nach einer erhöhten Energieunabhängigkeit gelten intelligente Systemlösungen als Schlüssel zur Entwicklung der Energieversorgung in Richtung Nachhaltigkeit.

Seit 2017 ist Susanne Formanek außerdem Mitglied im Steuerungskomitee bzw. Projektentwicklerin bei der GrünstattGrau GmbH. GrünstattGrau ist das erste Innovationslabor im Themenbereich "Innovationen für die grüne Stadt". "Es geht um Technologien, die im städtischen Mikroklimabereich helfen, dem Klimawandel entgegenzuwirken", so Formanek. Das Innovationslabor beschäftigt sich zum Beispiel mit Forschungs- und Umsetzungsprojekten im Bereich Bauwerks- oder Dachbegrünungen und wird durch das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) im Rahmen des Forschungs- und Technologieprogramms "Stadt der Zukunft" gefördert.

Außerdem ist Formanek Präsidentin des Österreichischen Instituts für Baubiologie und Bauökologie (IBO). Eine der zentralen Aufgaben des wissenschaftlichen Vereins ist die Entwicklung und Förderung der Grundlagen ökologischer Architektur mit dem Ziel des gesünderen Wohnens. "In allen drei Bereichen, in denen ich derzeit tätig bin, spiegelt sich der Gedanke der Interdisziplinarität wieder: Das Innovationslabor wurde entwickelt, da wir die Vernetzung zwischen Bauwirtschaft und Landschaftsplanung schaffen wollten. Bei der Energieagentur sind es Themen wie Vereinbarkeit von Mobilität, Energie sowie Gebäuden, die zur Vision-Zero-Umsetzung führen und im IBO ist es die Vereinbarkeit zwischen Gebäude und Mensch."

Aus ihren eigenen Erfahrungen in einer männerdominierten Branche leitet die FEMtech-Expertin des Monats folgende Schlüsse bzw. Tipps für anderen Frauen ab: "Die eigene Vision muss groß sein, wenn man sich als Frau in einer Männerwelt in naturwissenschaftlich-technischen Berufen oder in der Forschung behaupten möchte. Es braucht ein gutes Netzwerk, den Glauben an sich selbst, viel Wissen, viel Resilienz und man muss immer mit offenen Augen und Neugierde durchs Leben gehen."

Service: Die FEMtech-Expertin im Video-Interview: [https://youtu.be/wiEZhnnFW90] (https://youtu.be/wiEZhnnFW90)

Um die Leistungen von Frauen im Forschungs- und Technologiebereich sichtbar zu machen, zeichnet das bmvit seit 2005 Frauen aus der FEMtech-Expertinnendatenbank aus. Monatlich werden drei Fachfrauen aus der FEMtech-Expertinnendatenbank nominiert. Eine interdisziplinär besetzte, unabhängige Jury aus hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern der Wirtschaft, der Wissenschaft und des Personalmanagements wählt die FEMtech-Expertin des Monats aus. Das ausführliche Porträt der "FEMtech-Expertin des Monats" finden Sie auf [www.femtech.at.] (http://www.femtech.at./)

Mit FEMtech unterstützt das bmvit Frauen in Forschung und Technologie und schafft Chancengleichheit in der industriellen und außeruniversitären Forschung. FEMtech setzt Aktivitäten zur Bewusstseinsbildung, zur Sensibilisierung, zur Sichtbarmachung sowie zur Förderung der Karrieren von Frauen in Forschung und Technologie.

Rückfragehinweis:
   Rückfragen & Kontakt:
   Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie 
   Mag.a Waltraud Rumpl, Stabstelle Kommunikation 
   +43 (0) 1 711 6265-8907 
   waltraud.rumpl@bmvit.gv.at 
   https://infothek.bmvit.gv.at

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/47/aom

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***

STICHWÖRTER
Technologie  | Frauen  | Wissenschaft  | Auszeichnung  | Biotechnologie  |
Weitere Meldungen aus Politik & Wirtschaft
APA
Partnermeldung