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National Academy of Sciences nimmt zwei Forscher aus Österreich auf

11.05.2018

Mit der Biochemikerin Karolin Luger und dem Evolutionsforscher Günter Wagner sind zwei Wissenschafter mit österreichischen Wurzeln als neue Mitglieder der US-National Academy of Sciences (NAS) aufgenommen worden. Die beiden Forscher wurden unter die 84 neuen US-Mitglieder gereiht. Außerdem hat die Akademie 21 neuen Auslandsmitglieder aufgenommen.

Die 1863 gegründete National Academy of Sciences (NAS) umfasst damit derzeit 2.382 US-Forscher aus verschiedenen Disziplinen. Sie berät die US-Regierung und andere Institutionen in wissenschaftlichen Fragen und führt selbst Untersuchungen zu aktuellen Fragen durch. Dazu kommen insgesamt 484 Auslandsmitglieder. Die NAS gibt mit den "Proceedings of the National Academy of Sciences" (PNAS) eines der international renommiertesten Fachjournale heraus. Die neuen Mitglieder wurden "in Anerkennung ihrer herausragenden und fortgesetzten Leistungen im Bereich Grundlagenforschung" aufgenommen.

Luger ist Professorin an der University of Colorado in Boulder, wo sie seit 1999 ein Labor leitet. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf der Strukturbiologie von Chromatin. Dabei handelt es sich sozusagen um die Packungseinheit des genetischen Materials. Luger studierte an der Universität Innsbruck und machte ihren PhD an der Uni Basel (Schweiz).

Wagner studierte an der Universität Wien und ist Professor für Ökologie und Evolutionäre Biologie an der Yale University in New Haven (US-Bundesstaat Connecticut). Er wechselte 1991 von Wien an seine derzeitige Wirkungsstätte. Sein Forschungsinteresse gilt der Evolution der Genregulation im Zusammenhang mit dem Ursprung evolutionärer Neuerungen.

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