Politik & Wirtschaft

Innovationsfähigkeit in der EU © APA (Hirsch)
Innovationsfähigkeit in der EU © APA (Hirsch)

APA

Österreich fällt bei Innovationen in der EU zurück

22.06.2018

Österreich ist im EU-Innovationsanzeiger vom siebenten Platz im Vorjahr auf den zehnten Platz zurückgefallen. Wie aus dem kürzlich in Brüssel veröffentlichten Ranking der EU-Kommission hervorgeht, nimmt Schweden nach wie vor die Führungsrolle in der EU ein, während Rumänien EU-weites Schlusslicht ist.

Hinter Schweden rangieren Dänemark, Finnland, die Niederlande, Großbritannien und Luxemburg. Deutschland kommt nur mehr in die Gruppe der starken Innovatoren dahinter in der nach Belgien und Irland auch Österreich und Frankreich sind. Europaweit betrachtet liegt die Schweiz weiterhin in Führung vor allen EU-Staaten.

Im Durchschnitt sei die Innovationsleistung der EU seit 2010 um 5,8 Prozent gestiegen, erklärte die EU-Kommission. Die stärksten Zunahmen verzeichneten Litauen, Malta, die Niederlande und Großbritannien, die größten Rückgänge dagegen Zypern und Rumänien.

Auf globaler Ebene hole die EU gegenüber Kanada, Japan und den USA auf. Zwar halte die EU noch ihren Vorsprung vor China. Diese schrumpfe aber rasch, weil China seine Innovationsleistung fast dreimal so schnell wie die EU steigere, erklärte die Kommission. Gegenüber Südkorea ist die EU zurückgefallen.

Weitere Meldungen aus Politik & Wirtschaft
APA
Partnermeldung