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Forschungsausgaben in der EU © APA (Hirsch)
Forschungsausgaben in der EU © APA (Hirsch)

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Österreich mit zweithöchsten Forschungsausgaben in EU 2017

10.01.2019

Österreich hat 2017 seine Ausgaben für Forschung und Entwicklung gemessen am BIP gegenüber 2007 deutlich von 2,42 auf 3,16 Prozent gesteigert. Das ist der zweithöchste Wert unter den 28 EU-Staaten. Spitzenreiter ist Schweden mit 3,33 Prozent, geht aus jüngsten Daten von Eurostat hervor.

Der EU-Durchschnitt liegt bei 2,07 Prozent des europäischen BIP. 2007 waren es noch 1,77 Prozent. Schlusslicht 2017 war Rumänien mit nur 0,5 Prozent - das ist sogar ein leichter Rückgang gegenüber 2007 mit damals 0,51 Prozent.

Insgesamt verzeichnete die EU 2017 Ausgaben für Forschung und Entwicklung von 318,1 Milliarden Euro. Das ist eine deutliche Erhöhung gegenüber 2007 - damals waren es lediglich 229,6 Milliarden Euro.

Hinter Schweden und Österreich rangierten laut Eurostat-Daten Dänemark (3,06 Prozent des BIP) und Deutschland (3,02 Prozent). Alle anderen Staaten lagen unter der 3,0-Prozent-Grenze. Dahinter lagen Finnland (2,76 Prozent), Belgien (2,58 Prozent) und Frankreich (2,25 Prozent).

Unter 2,0 Prozent Ausgaben für Forschung und Entwicklung gab es in den Niederlanden (1,99 Prozent), Slowenien (1,86 Prozent), Tschechien (1,79 Prozent), Großbritannien (1,67 Prozent), Italien und Ungarn (je 1,35 Prozent), Portugal (1,32 Prozent), Estland (1,29 Prozent), Luxemburg (1,26 Prozent), Spanien (1,20 Prozent), Griechenland (1,13 Prozent), Irland (1,05 Prozent) und Polen (1,03 Prozent).

Schlusslicht ist Rumänien mit nur 0,5 Prozent

Weniger als 1,0 Prozent des BIP wiesen Litauen und die Slowakei (je 0,88 Prozent), Kroatien (0,86 Prozent), Bulgarien (0,75 Prozent), Zypern (0,56 Prozent), Malta (0,55 Prozent), Lettland (0,51 Prozent) und Rumänien (0,50 Prozent).

Von 2007 bis 2017 stieg die F&E-Intensität in 21 EU-Staaten an. Am stärksten in Österreich (2,42 auf 3,16 Prozent / +0,74 Prozentpunkte) und Belgien (von 1,84 auf 2,58 Prozent / ebenfalls +0,74 Prozentpunkte). Die höchsten Rückgänge mussten Finnland (von 3,35 auf 2,76 Prozent / -0,59 Prozentpunkte) und Luxemburg (von 1,59 auf 1,26 Prozent / -0,33 Prozentpunkte) hinnehmen.

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