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In der VR-Cave probieren Gäste den virtuellen Feuerlöscher aus © VRVis
In der VR-Cave probieren Gäste den virtuellen Feuerlöscher aus © VRVis

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Open House am VRVis: Österreichische Forschung öffnete ihre Türen am neuen Standort

13.10.2017

Das Wiener Forschungszentrum VRVis (Forschungszentrum für Virtual Reality und Visualisierung) gewährte am Donnerstag, dem 12. Oktober 2017 erstmals Einblick hinter die Türen am neuen Standort im Ares Tower in Wien. Ziel war es die neuen Büroräumlichkeiten bestehenden Unternehmens- und Wissenschaftspartnern vorzustellen, aber auch Interessierten eine niederschwellige Möglichkeit zu bieten sich einen Eindruck über aktuelle Forschung im Bereich Visualisierung und Virtual Reality zu ermöglichen.

15 Demos der acht Forschungsgruppen zeigen die wissenschaftliche Vielfalt

Seit knapp zwei Jahrzehnten baut das VRVis als führende Einrichtung im Bereich Visual Computing in Österreich eine Brücke zwischen Wissenschaft und Industrie. Mehr als 70 Forscherinnen und Forscher arbeiten daran, die Innovationskraft vor allem heimischer Unternehmen zu stärken und Technologie voranzutreiben. Geschäftsführer Gerd Hesina zeigte sich erfreut, dass rund 70 Personen dem Aufruf von VRVis gefolgt waren: "Uns ist es wichtig unsere 'heiligen Hallen' auch für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Forschung soll und muss greifbar sein!"

Das VRVis ist dabei auf vielen Gebieten tätig und zeigte dies auch in 15 verschiedenen Demos der acht bestehenden Forschungsgruppen: von Virtual Reality-Anwendungen über Hochwassersimulationen oder Visualisierungen der Mars-Oberfläche bis hin zu Big Data basierter Gehirnforschung konnten die Besucherinnen und Besucher in die verschiedensten Arbeiten hineinschnuppern. Auf die Frage eines Gastes, was die unterschiedlichen Projekte miteinander gemeinsam haben, antwortet Gerd Hesina: "Wir kümmern uns um die bestmögliche visuelle und interaktive Form - egal ob es um Daten, Fragestellungen oder Zusammenhänge geht. Schließlich sind Bilder die verständlichste Sprache der Welt!"

Informatikdekan der TU Wien lobte Kooperation der zwei Forschungsstätten

Begrüßende Worte gab es auch von Informatikdekan der TU Wien Univ.-Prof. Hannes Werthner, der die erfolgreiche Zusammenarbeit der beiden Forschungsstätten hervorhob und sich auch für die weitere Zukunft Kooperation und Synergie wünschte. Für den Gastgeber VRVis hatte Dekan Werthner lobende Worte und verortete die Stärke des Forschungszentrums in drei Punkten: "Der Verschränkung von Grundlagenforschung und angewandter Forschung, die ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist und sich auch in der Institutionalisierung von langjährigen Unternehmens- und Wissenschaftspartnerschaften niederschlägt. Im Weiteren die Multi- und Interdisziplinarität sowie die Wissenschaftskommunikation - sei gut und sprich darüber!"

Neuer Standort steht im Zeichen neuer Zukunft

Im Frühjahr übernahm DI Dr. Gerd Hesina die Geschäftsführung des Zentrums und setzt durch neue Impulse Weichen für die Zukunft. Auf der Agenda steht neben der Vorantreibung der Internationalisierung auch die verstärkte Kommerzialisierung der Forschungsergebnisse, ebenso sind aber auch Frauenförderung und Chancengleichheit auf der Agenda. "Vielfalt und Innovation sind die Basis unserer Arbeit und Unternehmenskultur!"

Zum Ausklang der Veranstaltung nutzten die mehr als 70 Gäste aus Industrie, Wissenschaft, Medien und Politik noch die Möglichkeit, in lockerem Rahmen mit den Forscherinnen und Forschern ins Gespräch zu kommen.

Alle Fotos der Veranstaltung im VRVis-Fotoalbum:

https://photos.app.goo.gl/Dw0jEzMB0amZNUcd2

VRVis - Fast Facts

VRVis ist Österreichs führende Forschungseinrichtung auf dem Gebiet von Visual Computing und betreibt mit seinen über 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Zusammenarbeit mit Industrieunternehmen und Universitäten innovative Forschungs- und Entwicklungsprojekte.

Rückfragehinweis:
Mag. Daniela Drobna
Kommunikation
Telefon: +43 1/9089892
Email: drobna@vrvis.at
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