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Plagiatsvorwurf: Schützenhöfer hält auch unter Druck an Buchmann fest

10.04.2017

Die Causa aberkannter Doktortitel des steirischen Wirtschaftslandesrats Christian Buchmann (ÖVP) köchelt Tage nach der Aberkennung des Titels immer noch vor sich hin. LH Hermann Schützenhöfer (ÖVP), der gerade auf Urlaub ist, will jedoch am bisherigen Standpunkt bleiben: Buchmann soll weiterhin Landesrat bleiben. Vom Ziehen einer Reißleine sei keine Rede, meinte sein Sprecher.

Die "Kleine Zeitung" und der "Standard" berichteten von einem "Brodeln" in der steirischen ÖVP und im Wirtschaftsbund sowie von "beträchtlicher Unruhe". Man warte auf eine Reaktion des Parteiobmanns, denn es müsse zu einem Rücktritt kommen. Wer es konkret brodeln lässt, ist jedoch nicht öffentlich bekannt, Namen wurden keine genannt.

An der Universität Graz sorgte der an die Medien gelangte Bescheid zur Aberkennung des Doktortitels jedenfalls für Unruhe. In einer Stellungnahme hieß es: "Die Karl-Franzens-Universität Graz wird umgehend und sorgfältig untersuchen, wie das Dokument an die Medien gelangt ist. Zudem werden rechtliche Schritte geprüft."

Aus dem Büro von Buchmann gab es ebenso wie bei Schützenhöfer nichts Neues: Es sei vergangene Woche alles gesagt worden und auch die aktuelle Berichterstattung vereinzelter Medien ändere an den Standpunkten des Landesrats nichts.

Einmischen will sich von Bundesseite auch der ÖVP-Wirtschaftsbund nicht. Generalsekretär Peter Haubner erklärte gegenüber der APA: "Diese Angelegenheit wird in der Steiermark entschieden." Buchmann ist auch Obmann des steirischen Wirtschaftsbundes.

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