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Smart City: TU Wien und Stadtwerke setzen erfolgreiche Zusammenarbeit fort

13.11.2017

Die Technische Universität (TU) Wien und die Wiener Stadtwerke werden ihre erfolgreiche Forschungskooperation um weitere fünf Jahre verlängern und zumindest bis 2022 fortsetzen. Ein entsprechendes Kooperationsabkommen wurde von Wiener Stadtwerke-Vorstandsdirektorin Gabriele Domschitz und TU Wien-Vizerektor Johannes Fröhlich heute Montag 13. November 2017 unterzeichnet. Größter Erfolg der seit 2012 laufenden Zusammenarbeit der beiden Institutionen ist bislang das Doktoratskolleg URBEM.

Ziel der dreijährigen interdisziplinären Forschung der zehn DoktorandInnen im Doktoratskolleg URBEM war es, Methoden, Prozesse und Werkzeuge zu entwickeln, mit denen ein zukünftiges, tragfähiges, urbanes Energie- und Mobilitätssystem geplant und getestet werden kann. Die Studierenden schufen einen interaktiven Prototyp zur Modellierung der städtischen Infrastruktur in den Bereichen Energie und Mobilität. Im Projekt URBEM-live setzen die Wiener Stadtwerke aktuell die Ergebnisse daraus um. Vor dem Hintergrund der Smart City Rahmenstrategie der Stadt sollen nun weitere Erfolgsprojekte gemeinsam realisiert werden. Die strukturierte sowie inter- bzw. transdisziplinäre Planung bei Forschungsvorhaben hat sich als Erfolgsfaktor für alle Beteiligten erwiesen. Dieser erfolgreiche Weg soll gemeinsam weitergegangen werden.

Erfreut über die Fortsetzung der Zusammenarbeit zeigte sich Vorstandsdirektorin Domschitz: „Die Herausforderungen für Städte sind enorm. Sie reichen von klassischer Infrastruktur über die Energieversorgung bis zu umweltfreundlicher Mobilität. Die Wiener Stadtwerke nützen alle Möglichkeiten, um die Zukunft aktiv mitzugestalten. Die Kooperation mit der TU Wien stärkt die Innovationskraft des Unternehmens und damit auch die Position der Smart City Wien.“ TU-Vizerektor Johannes Fröhlich stößt in dasselbe Horn: „Wer, wenn nicht Nachwuchswissenschaftler und Forscherinnen sollen über die Stadt der Zukunft nachdenken? Unsere Kooperation verdeutlicht, dass wissenschaftlich-technische Lösungen orientiert an gesellschaftlichen Aspekten direkt in die Umsetzung gehen können. Dazu braucht es starke Partner wie die Wiener Stadtwerke.“

Fix per Abkommen vereinbart sind die fächerübergreifende Zusammenarbeit zum Thema Energie-Raum-Planung und gemeinsame Veranstaltungen. Darüber hinaus rechnen die Partner damit, dass es während der Laufzeit zusätzliche gemeinsame Handlungsfelder zu bearbeiten geben wird. Die Zusammenarbeit funktioniert und die Chemie stimmt. Bestes Beispiel: über das Doktoratskolleg URBEM landeten zwei Doktoranden nach Abschluss ihrer Arbeit direkt bei den Wiener Stadtwerken.

Bilder von der Vertragsunterzeichnung

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   Thomas-Klestil-Platz 14
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