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Staatspreis Mobilität 2017: Rund 80 Einreichungen in vier Kategorien

11.10.2017

Insgesamt 78 Projekte und Ideen für das Verkehrssystem der Zukunft sind für den „Staatspreis Mobilität 2017“ eingereicht worden. Mit dem Staatspreis zeichnet das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie alle zwei Jahre innovative Verkehrskonzepte aus. Dazu gehörten bei der Preisverleihung im Jahr 2015 etwa ein Verkehrsassistent am Smartphone für blinde Personen, ein Fahrassistenzsystem fürs Auto oder das Güterterminal in Enns, das den Warenumschlag zwischen Bahn, Schiff und Lkw erleichtert. Heuer steht der Wettbewerb unter dem Motto „Wirtschaftsmotor Innovation“. Der „Staatspreis Mobilität“ wird am 27. November 2017 im Rahmen eines Festakts im Museum für angewandte Kunst (MAK) vergeben.

„Unser Ziel ist es, den Verkehr umweltfreundlicher, bequemer und sicherer zu machen. Mit dem Staatspreis Mobilität rücken wir jene Konzepte und Projekte ins Rampenlicht, die dazu einen Beitrag leisten. Mit ihrem Einfallsreichtum und ihrem Know-how haben heimische Betriebe weltweit die Nase vorn und schaffen gleichzeitig gut bezahlte Arbeitsplätze bei uns in Österreich“, sagt Verkehrsminister Jörg Leichtfried.

Die Jury besteht aus elf internationalen Expertinnen und Experten. Sie wählten aus den 78 eingereichten Projekten für jede der vier Kategorien zwei bis drei Nominierte aus. Es wurden unter anderem Projekte aus den Bereichen öffentlicher Verkehr, Luftfahrt oder Flussschifffahrt nominiert. Die Themen reichen von innovativen Ideen für E-Lade- und E-Speichergeräte bis zu einer virtuellen Testplattform für selbstfahrende Autos.

Bei der diesjährigen neunten Ausgabe des Staatspreises Mobilität gibt es für die Siegerinnen und Sieger neben dem Preis selbst noch einen speziellen Bonus: Sie bekommen die Gelegenheit, sich im Rahmen der Transport Research Arena (TRA), Europas größter Verkehrsforschungskonferenz, einem internationalen Publikum zu präsentieren. Die TRA findet von 16. bis 19. April 2018 in Wien statt.

Mit dem Staatspreis Mobilität werden sowohl Akteurinnen und Akteure aus Forschung, Industrie und Wirtschaft, Infrastrukturbetreiber und Mobilitätsdienstleister als auch Gebietskörperschaften, Kommunen, Interessensvertretungen und Initiativen angesprochen. Heuer wurde erstmals ein Zukunftspreis, der sich an Hochschul-Absolventinnen und Hochschul-Absolventen sowie Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer richtet, ausgelobt.

Die nominierten Projekte in vier Kategorien:

Forschen. Entwickeln. Neue Wege weisen. - „Dependable Embedded Wireless Infrastructure“, eingereicht vom Forschungszentrum VIRTUAL VEHICLE: Entwicklung von Standards für Drahtlosverbindungen von Straßenverkehr, Eisenbahn, Luftfahrt und Gebäude - H2-Mobility, eingereicht von der TU Graz: Herstellung von Wasserstoff-Treibstoff - CONEXUS, eingereicht von KTM-Technologies: Entwicklung von neuen Leichtbaumethoden für den Bau von Verkehrsmitteln

Wertschöpfung steigern. Märkte erschließen. - Kreisel Akku, eingereicht von Kreisel Electric: Der Kreisel-Akku löst Reichweitenprobleme in der Elektromobilität - AD-Mega-Validation, eingereicht von AVL List: eine virtuelle Testplattform für selbstfahrende Autos, in der innerhalb einer Woche die Distanz von der Erde zum Mond und zurück simuliert werden kann - Cargometer, eingereicht von Cargometer GmbH: vollautomatische Vermessung der Fracht am fahrenden Gabelstapler

Betreiben. Nutzen. Lernen. - TIM, eingereicht von Holding Graz: Online-Mobilitätsplattform der Stadt Graz, die öffentlichen Verkehr, Rad, Fußverkehr, E-Carsharing, Leihwagen, E-Taxi und Informationen über Ladestationen kombiniert - WAMS, eingereicht von Via Donau: Managementsystem für die Wasserstraßeninfrastruktur auf der Donau - SAXFRA, eingereicht von Austro Control: In Kooperation mit Slowenien schuf die Austro Control einen „Free Route“-Luftraum, der kürzere Flugstrecken als die bisherigen Luftstraßen ermöglicht

Zukunftspotenzial entfalten. - SI-Anode für E-Kfz, eingereicht vom Austrian Institute of Technology: Dissertation über Optimierung der Energiespeicherung bei Elektroautos - Aircraft-Icing 4.0, eingereicht vom Österreichischen Institut für Vereisungswissenschaften in der Luftfahrt: neues Verfahren, um die Vereisung von Flugzeugteilen zu untersuchen

SERVICE: Alle Infos zum Staatspreis Mobilität https://www.bmvit.gv.at/ministerium/staatspreis/mobilitaet2017/index.html

Rückfragehinweis:
   Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
   Mag.a Waltraud Rumpl, Stabstelle Kommunikation
   +43 (0) 1 711 6265-8907
   waltraud.rumpl@bmvit.gv.at
   https://infothek.bmvit.gv.at

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/47/aom

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